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Fridays for Future

Nach Parking Day: Nächste Klima-Demo in Jena

Globaler Streiktag: Mit Blick auf die Pariser Klimaziele geht Fridays for Future kommenden Freitag in Jena wieder auf die Straße.
Globaler Streiktag: Mit Blick auf die Pariser Klimaziele geht Fridays for Future kommenden Freitag in Jena wieder auf die Straße. Foto: FFF/Robert Pauli

Anknüpfen an Parking Day: Für die Einhaltung der Pariser Klimaziele wird Fridays for Future am kommenden Freitag wieder in Jena auf die Straße gehen.

Jena. Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ ruft veranstaltet Fridays for Future am 25. September 2020 den 5. globalen Klimastreik, um ein Zeichen für Klimagerechtigkeit zu setzen. Auch in Jena wird es eine große Demonstration geben, die 16 Uhr auf dem Holzmarkt beginnen und mit einer Abschlusskundgebung vor dem Phyletischen Museum enden wird.

„Wir stehen an einem Scheideweg: Rasen wir weiter auf den Abgrund zu oder ziehen wir die Notbremse? 2019 haben wir die Klimakrise auf die politische Agenda gesetzt - 2020 müssen auch trotz Corona endlich die notwendigen Maßnahmen folgen“, meint Johanna Mentzel von Fridays for Future Jena.

Aufgrund der Covid-19-Krise wurden die Streiks im März und April im Internet weitergeführt. Seit Mai gibt es wieder Aktionen mit Hygienemaßnahmen auf der Straße.

Protest knüpft an Parking Day vergangenen Freitag an

Vergangene Woche kamen bereits etwa tausend Menschen zum Parking Day auf dem Leutragraben, wo das Jenaer „Bündnis für eine Autofreie Innenstadt“ ein Zeichen für die ökologische Mobilitätswende in Jena setzte. Die Veranstalter wollten mit der Aktion zeigen, dass solche Maßnahmen nicht nur CO2 einsparen, sondern auch die Lebensqualität steigern.

Für den Klimastreik am Freitag wurden strenge Hygienekonzepte ausgearbeitet, um Corona-konform demonstrieren zu können. Alle Demonstranten werden deshalb aufgefordert, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Parteiunabhängig fordert die Bewegung von der deutschen Regierung das konsequente Einhalten des Pariser Klimaabkommens, was die Klimaneutralität Deutschlands bis 2035 vorsieht.

Von der Stadt Jena wird konkret die Vergrößerung der autofreien Innenstadt sowie die Einrichtung von Fahrradstraßen gefordert. Das seien Maßnahmen, die anlässlich des von der Stadt im Juli 2019 ausgerufenen Klimanotstandes längst überfällig sind.

Antonia Bräuer von Fridays for Future Jena ergänzt: „Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass unsere Regierung entschlossen handeln kann, wenn sie möchte. Umso wichtiger ist es nun, jede Krise ernst zu nehmen und wie eine Krise zu behandeln. In der Klimakrise läuft uns die Zeit davon. Wie müssen jetzt ganz klar sagen: Kein Grad weiter!“

Quelle: Fridays for Future Jena

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