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Frohe Botschaft

Jugendförderplan: Keine Kürzung 2021 in Jena

Das Jugendzentrum Eastside in Jena-Ost (Wenigenjena).
Das Jugendzentrum Eastside in Jena-Ost (Wenigenjena).
Foto: Ben Baumgarten
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Keine Kürzung im Jugendförderplan 2021 in Jena: Angebote für Kinder und Jugendliche in der Krise wichtiger denn je.

Jena. In ihrer Sitzung am Mittwoch bekräftigten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, dass die Angebote für Kinder und Jugendliche für die Lebensqualität der jungen Menschen eine große Rolle spielen.

Mit Sorge haben wir deshalb die Diskussionen um das coronabedingte Haushaltsdefizit der Stadt aufgenommen und bereits in unserer Sitzung im Mai die Verwaltung darum gebeten, die Haushaltszahlen für den Ausschuss vorzubereiten, da der für dieses Handlungsfeld zu erstellende Jugendförderplan in den vergangenen Jahren oft zu heftigen Diskussionen führte.



„Dass es der Verwaltung in Abstimmung zwischen Fach- und Finanzresort gelungen ist, einen Vorschlag für den kommenden Haushalt auf den Tisch zu legen, der die Kinder- und Jugendarbeit im Bestand zuzüglich der anfallenden Miet- und Personalkostensteigerungen sichert, ist in Anbetracht der gegenwärtig schwierigen finanziellen Situation ein großer Schritt und nicht selbstverständlich.“, so Ausschussvorsitzende Ines Morgenstern.

Wir bedanken uns ganz ausdrücklich für die Weitsicht, die die Verwaltung mit diesem Vorschlag bewiesen hat. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Dezernent Eberhard Hertzsch, Jugendhilfeplanerin Nicole Warthemann und Stadtkämmerer Martin Berger.

Mit Beginn der Corona-Pandemie mussten auch alle Angebote und Treffmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ihre Arbeit einstellen. Weder war es erlaubt, in einem Jugendzentrum gemeinsame Zeit zu verbringen, die Spiel- und Bolzplätze zu nutzen, oder an öffentlichen Orten „abzuhängen“.



Neben den Erzieher*innen und Lehrer*innen gilt deshalb den Sozialpädagog*innen großer Dank, die in dieser Zeit dennoch versuchten, für die Kinder und Jugendlichen da zu sein und digital oder analog mit Abstand Angebote unterbreiteten.

Sie haben einen großen Beitrag in der Krise geleistet. Zurecht beklagen die Kinder und Jugendlichen, dass sie sich in den vergangenen Wochen zu stark auf ihre Rolle als Schüler*innen reduziert sahen. Der Freizeitbereich habe in den letzten Wochen keine Rolle in der politischen Diskussion gespielt, beklagen die Vertreterinnen des Jugendparlamentes.

Text: Ines Morgenstern