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Neue Show gestartet

Zeiss-Planetarium in Jena wird zur Zeitmaschine

Zeiss-Planetarium in Jena wird zur Zeitmaschine
Zeiss-Planetarium in Jena wird zur Zeitmaschine Foto: STERNEVENT GmbH

Das Planetarium in Jena wird zur Zeitmaschine - mit der neuen Show „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“: Erleben Sie in eindrucksvollen Bildern, wie das Licht in unsere Welt kam und die ersten Sterne aufleuchteten! Seien Sie bei der Entstehung unserer Milchstraße sowie der Sonne dabei, und besuchen Sie die junge Erde. Werden Sie Zeuge, wie das Leben entstand und sich entwickelte.

Jena. Mit der Gemeinschaftsproduktion der Planetarien Augsburg, Berlin, Bochum, Jena, Mannheim, Münster, Nürnberg, Kiel, Osnabrück und Wolfsburg zeigt das Jenaer Planetarium die Geschichte unserer Erde ab Oktober eindrucksvoll mit der neuen Show „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“. Das etwa 55 Minuten dauernde Programm feierte am 9. Oktober Premiere in Jena.

Der Titel „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“ kündigt an, was den Zuschauer erwartet: Nicht nur ein Blick in den Weltraum, sondern auch in vergangene Zeiten. So begeben sich große und kleine Zuschauer in dieser bisher größten Gemeinschaftsproduktion deutscher Planetarien „auf eine einzigartige Reise durch Raum und Zeit“, sagt Voss. Nach einer kurzen Einleitung beginnt die Zeitreise beim Beginn des Universums, dem Urknall, und führt über die Geburt der ersten Sterne und der Milchstraßen bis hin zur Entstehung der Sonne und ihrer Planeten, darunter die Erde.

„Die Herstellung der Show dauerte rund zwei Jahre und beinhaltet die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Entwicklung und Evolution des Sonnensystems und der Erde“, sagt der LWL-Astronom Björn Voss. Eine Besonderheit sei die Nutzung wissenschaftlicher Berechnungsdaten, die als Grundlage für die Herstellung mancher Fulldome-Filme dienten.

In diesen kuppelfüllenden Filmen sei der Bildinhalt nicht vom Künstler entworfen worden, sondern der Künstler habe die Strukturen und Formen aus physikalischen Simulationsberechnungen „in Szene gesetzt“, so Voss.

Ein Vergleich dient zur anschaulichen Erläuterung der riesigen Zeiträume: Die Geschichte des Universums wird auf die Zeit eines Jahres verkürzt vorgestellt. So hätte das Universum am 1. Januar dieses „kosmischen Jahres“ seinen Ursprung gehabt, und am 31. Dezember läge die heutige Zeit.

Um den Blick in die einzelnen Zeitalter eindrucksvoll umzusetzen, wurden in diesem Planetariumsprogramm alle Register gezogen: So kommen eigens komponierte Musik und speziell angepasste Ton-Effekte ebenso zum Einsatz wie computergenerierte 360-Grad-Filme. Die Produktion dieser Filme war sehr aufwändig, fand an mehreren Orten gleichzeitig statt und hat über ein Jahr intensive Arbeitszeit in Anspruch genommen.

Quelle: STERNEVENT GmbH 

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