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Neueröffnung am 1. Oktober

KSJ eröffnet neuen Wertstoffhof in Jena

Der neue Wertstoffhof befindet sich nur wenige Meter vom alten Standort entfernt.
Der neue Wertstoffhof befindet sich nur wenige Meter vom alten Standort entfernt. Foto: KSJ
Der Kommunalservice Jena (KSJ) eröffnet am 1. Oktober 2014 sein neues Servicecenter mit Wertstoffhof in der Löbstedter Straße 56. Am 2. Oktober ab 13 Uhr wird zu einem „Tag der offenen Tür“ mit Betriebsführungen eingeladen.

Jena. Nach langer Planungsphase kann der Kommunalservice Jena (KSJ) am kommenden Mittwoch, 1. Oktober, seine Pforten für die ersten Besucher des neuen Wertstoffhofes neben dem OBI-Baumarkt in der Löbstedter Straße öffnen.

Schon einen Tag später kann eine Betriebsführung wahrgenommen werden, wenn ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür geladen wird. Im neu erbauten Servicecenter ist zukünftig neben der KSJ-Werkleitung auch die Gebührenstelle des KSJ zu finden, welche bereits am 24. September die Arbeit am neuen Standort aufgenommen hat.

KSJ-Werkleiter Uwe Feige und Geschäftsbereichsleiterin Martina Hicke sind froh, am kommenden Mittwoch endlich den neuen großzügiger angelegten Wertstoffhof eröffnen zu können. KSJ-Werkleiter Uwe Feige und Geschäftsbereichsleiterin Martina Hicke sind froh, am kommenden Mittwoch endlich den neuen großzügiger angelegten Wertstoffhof eröffnen zu können. Ganze fünf Jahre hatte es gedauert, bis der neue Wertstoffhof endlich fertiggestellt werden konnte. Die Bauzeit selbst betrug glücklicherweise nur ein Jahr und kostete vier Millionen Euro.

Sowohl die Kontaktdaten als auch die Dienstleistungen bleiben gleich. Im Servicecenter können also wie gewohnt Wertstoff- und Abfallbehälter erworben und registriert und verschiedene Auskünfte über Gebühren der Abfallentsorgung und Straßenreinigung etc. eingeholt werden.

Auf dem alten Gelände einige Meter stadtauswärts wird der freiwerdende Platz an den Bereich Tiefbau/Stadtraum vergeben. Auch die Fahrzeugtechnik, die Einsatzzentrale und der Bauhof verbleiben dort.

Auch die Geschichte des Standortes wurde bei der Neuorganisation nicht vergessen. Als Außenlager des KZ Buchenwald errichtet, diente ein Reichsbahnausbesserungswerk der Inhaftierung von Zwangsarbeitern. Ein Gedenkstein erinnert nun an die Opfer des Nationalsozialismus an diesem Ort.

Text: Julia Matthes
Fotos: KSJ (1), Michael Baumgarten (1)

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