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Bei Verdacht auf Sucht

Arbeitslose sollen auf Drogen überprüft werden

Die Arbeitsagentur will mit Tests den Drogenmissbrauch auf die Spur kommen.
Die Arbeitsagentur will mit Tests den Drogenmissbrauch auf die Spur kommen. Foto: Susanne Schmich/ pixelio.de

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kauft 88.000 Drogentests, um Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger überprüfen zu können.

Jena/Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit plant laut Bild-Zeitung einen groß angelegten Drogentest. Dazu seien 88.000 Harntests angeschafft worden sein. Mit ihnen sollen Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger auf Betäubungsmittel-Missbrauch untersucht werden können.

Dies geht so „Bild“ aus einer öffentlichen Ausschreibung hervor, die die BA unter der Rubrik „Infrastruktur - Lieferleistungen“ (Stichwort: „Drogenschnelltests und Harnanalyse - 1213-14-45216") nun veröffentlichte.

Bei den Urintests könne u.a. nach Spuren von Cannabis, Crystal Meth, Kokain, Ecstasy und Antidepressiva gesucht werden.

Die Arbeitsagentur wolle damit prüfen, ob Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger für bestimmte Berufe wie etwa Lkw-Fahrer geeignet seien, heißt es weiter. Die Tests würden dann vom ärztlichen Dienst der Arbeitsagenturen durchgeführt werden.

Das Landgericht Heidelberg hatte im Oktober 2013 seine Zustimmung für derartige Tests gegeben. Vorausgesetzt ist ein begründeter Verdacht auf Sucht oder Drogenmissbrauch und wenn der Kunde zustimmt.

Text: Michael Baumgarten
Foto: Susanne Schmich/pixelio.de

 

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