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Charity-Veranstaltung

Comedy-Gala zugunsten der Jenaer Palliativstation

Albrecht Schröter, Oberbürgermeister und Schirmherr der Comedy-Gala, Ralph Mächler vom Verein “Leben heißt auch sterben”, Claudia Koppe Vorsitzende Verein “Leben heißt auch sterben”, Marcus Komann, Vorstand Förderverein Palliativmedizin Jena, Dr. Ulrich Wedding, Stationsleiter Palliativstation Jena
Albrecht Schröter, Oberbürgermeister und Schirmherr der Comedy-Gala, Ralph Mächler vom Verein “Leben heißt auch sterben”, Claudia Koppe Vorsitzende Verein “Leben heißt auch sterben”, Marcus Komann, Vorstand Förderverein Palliativmedizin Jena, Dr. Ulrich Wedding, Stationsleiter Palliativstation Jena Foto: Verein

Jenaer Verein „Leben heißt auch sterben“ organisiert weitere Veranstaltung zur Unterstützung der Palliativstation Jena. Große Comedy-Gala im November 2016.

Jena. Drei Jahre ist es her, dass ein erfolgreiches Charity-Konzert des Vereins „Leben heißt auch sterben“ der Palliativstation eine stattliche Spendensumme von 10.000 Euro eingebracht hat. Davon konnte die Personalstelle der „guten Seele“ eine Weile mitfinanziert werden.

Doch nun gibt es diese gute Seele nicht mehr. Das war nur ein Grund für die Vereinsmitglieder, wieder in die organisatorischen Vorbereitungen einzutauchen und eine weitere Charity-Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Mit einer Comedy-Gala soll am 17.11.2016 in der Sparkassen Arena den Jenaer Bürgern nicht nur die Themen Sterben und Tod nähergebracht werden, sondern auch wieder viele Spenden zusammenkommen, um die Arbeit der Palliativstation zu unterstützen.

Namhafte Künstler haben ihr Kommen angekündigt: Der TOD himself wird Ausschnitte aus dem Erfolgsprogramm „Mein Leben als Tod“ sowie aus dem kommendenneuen Programm „Happy Endstation“ bieten und somit die Lachmuskeln der Jenaer und Jenenser strapazieren.

“Wir können uns keinen besseren Headliner für unsere Charity-Comedy-Gala vorstellen”, freut sich Vereinsvorsitzende Claudia Koppe. “Denn niemand steht so für unser Anliegen, das Tabuthema Tod in die Köpfe der Gesellschaft zu bringen.”

Aber auch das Programm von Sybille Bullatschek räumt mit Klischees auf. Sie wird witzige Anekdoten aus dem Altersheim liefern. Als Rahmenprogramm präsentieren Quichotte, Stefan Danziger und Hendrik Püschel ihre komödiantischen Fähigkeiten. Die Jenaer acapella-Band Octavians und die Artistiktruppe Toledos sorgen für Abwechslung auf der Bühne. Moderiert wird die Gala von Fernsehanwalt Christopher Posch.

„Es ist eine große Freude, dass alle Künstler auf Gage verzichten, um so den Reinerlös der Veranstaltung zu steigern“, ist Koppe dankbar für das tolle Engagement aller Beteiligten. So ist die Veranstaltung nur durch zahlreiche Sponsoren, Unterstützer und das Entgegenkommen der Veranstaltungshalle selbst erst möglich. Oberbürgermeister Albrecht Schröter hat die Schirmherrschaft für dieses „Charity-Event“ übernommen.

„Ich empfinde eine große Hochachtung vor der Arbeit, die auf Palliativstationen geleistet wird. Die dort ermöglichte Betreuung Todkranker braucht unser aller Unterstützung.”

"Die letzte Charity-Veranstaltung war ein Riesen-Erfolg. Wir konnten den Patienten und Angehörigen mit dem eingespielten Geld viel Gutes tun. Wir hoffen sehr, dass die Veranstaltung dieses Jahr wieder so gut gelingen wird“, sagt Marcus Komann von Förderverein Palliativmedizin. Dazu braucht es wieder viele Jenaer, die mit dem Kauf eines Eintrittstickets die Veranstaltung unterstützen.

Auch in diesem Jahr ist es nur ein kleines Team von Ehrenamtlichen, die die Organisation vollständig in ihrer Freizeit realisieren. Daher sucht der „Leben heißt auch sterben e. V.“ immer noch weitere Helfer sowie Unterstützer aus der Jenaer Wirtschaft.

Weitere Informationen unter www.charity-jena.de

Der Ticketvorverkauf für die Charity-Gala läuft bereits seit dem 1. Juni. Karten sind über Eventim und damit auch in der Jena Tourist-Information erhältlich.

Text: Claudia Koppe

Der „Leben heißt auch sterben e. V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Palliativmedizin bekannter zu machen und Spendengelder einzuwerben, die der Station und damit den unheilbar kranken Menschen zugutekommen sollen. Die Palliativmedizin betreut Patienten, die an einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung leiden. Sie erleichtert soweit wie möglich den schweren Krankheitsverlauf bis zum Schluss und ermöglicht ihnen ein Sterben in Würde!

Seit Januar 2009 existiert am Universitätsklinikum Jena eine eigene Palliativstation. Auch sieben Jahre nach ihrer Einrichtung kämpft die Station mit ihrer Unbekanntheit, und trotz der Grundausstattung seitens des Klinikums fehlt immer wieder Geld, um Patientenwünsche oder andere wertvolle Dienstleistungen zu realisieren. Mehr noch, die Kapazität der Palliativstation ist begrenzt. Sie reicht nicht aus, um alle Patienten aufzunehmen, die sich eine menschenwürdige Begleitung zum Lebensende wünschen.


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