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24-Stunden-Protest

Friseurgeschäfte in Jena lassen Licht an

Auch der Friseur "Schnittpunkt" beteiligt sich an der Protest-Aktion „Wir lassen das Licht an“.
Auch der Friseur "Schnittpunkt" beteiligt sich an der Protest-Aktion „Wir lassen das Licht an“. Foto: Karsten Seifert

Stiller Protest: Friseure in Jena lassen ihr Licht an, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. 

Jena. Es war am gestrigen Abend von verwunderten Passanten und Nachbarn die Frage zu hören: "Unser Friseur hat wohl vergessen, das Licht auszumachen?"

Doch es wurde bewusst eingeschaltet und erleuchtete am 22. Januar 2021 ab acht Uhr für 24 Stunden die gemäß Corona-Schutzverordnung geschlossenen Salons.

„Damit wollen wir zeigen, dass wir noch da sind und darauf brennen, wieder zu arbeiten! Außerdem wollen wir mit der Aktion zur Solidarität aufrufen, dass die Kunden keine Schwarzarbeit in Anspruch nehmen, sondern darauf warten, bis wir wieder für sie öffnen dürfen“, erklärte Marion Heubel, Obermeisterin der Innung des Friseurhandwerks Jena/Saale-Holzland-Kreis im Namen aller Meisterbetriebe der Region.

In mehreren Bundesländern sollte so auf ihre äußerst schwierige Situation aufmerksam gemacht werden. Der Ruf nach Planungssicherheit ist groß.

Ebenso die Hoffnung, dass ab dem 15. Februar 2021 wieder geöffnet werden kann. Dringend notwendig sei nun die umgehende Auszahlung des Überbrückungsgeldes III.

Text: Karsten Seifert

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