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JN-Ratgeber Geld

Bitcoin-Trend: Lohnt es sich noch zu investieren?

Der Bitcoin ist der unangefochtene Marktführer bei den Kryptowährungen.
Der Bitcoin ist der unangefochtene Marktführer bei den Kryptowährungen.
Foto: Unsplash/Nick Chong
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Digitale Währung: Lohnt sich eine Investition in Bitcoin noch, oder ist es bereits zu spät? Wir gehen der Frage nach.

Jena. Auch in Jena ist der Bitcoin-Hype so groß wie lange nicht mehr. Der Kurs hat sich im Jahr 2020 sehr gut entwickelt und hat vielen Anlegern schon gute Gewinne beschwert.

Die Bezahlmöglichkeiten mit dem Bitcoin sind in Jena zwar noch sehr eingeschränkt – das Investitionspotential ist aber auf jeden Fall sehr gut.

Bei dieser Kryptowährung handelt es sich um eine vollständig dezentrale Währung und hinzu kommt, dass der Bitcoin nach wie vor der unangefochten der Marktführer auf dem Kryptomarkt ist.

Auch zukünftig ist nicht davon auszugehen, dass der Bitcoin von einer der anderen Kryptowährungen überholt wird. Besonders beliebt ist der Bitcoin Handel mit den sogenannten Handelsrobotern. Bitcoin Up ist ein automatisierter Trading Roboter, der ausschließlich mit Bitcoins handelt.

So funktioniert ein Trading Robot

Hierbei handelt es sich um eine automatisierte Handelssoftware. Sie ist darauf ausgerichtet, für den Nutzer den maximalen Profit zu generieren. Trading Bots nutzen hierfür einen Algorithmus, also ein Programm, das speziell für den Handel bestimmter Anlagen entwickelt wurde.

Das Programm analysiert permanent den aktuellen Markt und stellt Vergleiche mit vergangenen Kursentwicklungen der Kryptowährung an.

Aus diesen Beobachtungen analysiert das Programm, wie sich bestimmte Faktoren und Variablen auf den Bitcoin-Kurs ausgewirkt haben. So wird dann die Prognose für den zukünftigen Kurs erstellt. Nach Abschluss dieser Prognose wird der Robot dann entsprechend Bitcoins kaufen oder verkaufen.

Das bedeutet, ein solcher Robot nimmt dem Nutzer den größten Teil der Arbeit ab und ein Nutzer muss sich nicht zwingend auf dem Krypto-Markt auskennen.

Eine stundenlange Recherche über Kurscharts ist für den Nutzer nicht mehr notwendig. Diese Form des Bitcoin Handels erfreut sich also aus gutem Grund immer größerer Beliebtheit.

Die Entwicklung des Bitcoins an der Börse

Ein Blick auf die Börse verrät die enorm turbulenten Zeiten rund um den Bitcoin und gleichzeitig auch seine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Auch der Bitcoin wurde von der Corona Krise nicht verschont, doch so schnell der Kurs plötzlich sank, so schnell stieg er auch wieder. Viele Analysten gehen zudem davon aus, dass sich der Bitcoin noch in ungeahnte Höhe katapultieren wird.

Ein Blick auf die gewaltige Marktkapitalisierung des Coins macht schnell deutlich, wie groß die Akzeptanz des Bitcoin auf dem Kapitalmarkt inzwischen geworden ist. Die Marktkapitalisierung des Coins liegt bei über 160 Milliarden Euro.

Daher ist wohl kaum davon auszugehen, dass die Anleger plötzlich dem Bitcoin den Rücken kehren werden. Auch die Akzeptanz der Regulierungsbehörden ist stetig steigend. Aus diesem Grund kann man wohl eher davon ausgehen, dass es zu weiteren Kurssteigerungen des Bitcoins kommen wird, denn auch Bitcoin Investment Trusts sind inzwischen keine Seltenheiten mehr.

Kriterien, die man bei der Investition in Bitcoins beachten sollte

Bei der Investition in Bitcoins sollten einige Dinge beachtet werden. Ein Grundsatz hier lautet, dass man stets nur so viel investiert, wie man in der Lage ist, zu verlieren.

Im Klartext heißt das, man sollte die Investition in Bitcoins so behandeln, als hätte man das Geld bereits ausgegeben. Der Hintergrund ist, dass es sich hier emotional auf jeden Fall um das Geld handeln sollte, auf das man nicht angewiesen ist.

Längst hat sich bewiesen, dass Anleger, die so agieren, ihre Investition besser und taktisch klüger verwalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zudem, für welche Anlageform man sich entscheidet. Es finden sich sowohl Anlageformen für den risikofreudigen Anleger, als auch für den vorsichtigen Anleger.

Typisch für den risikofreudigen Anleger

Ein risikofreudiger Anleger ist regelmäßig mit seinem Investment beschäftigt. Im Vordergrund setzt dieser Typus auf kurzfristige mittelgroße Gewinne. Realisierte Gewinne werden in der Regel wieder umgehend reinvestieren. Hier spielt auch das CFD-Traden eine gewichtige Rolle. Insgesamt lassen sich mit dieser Strategie direkt am Markt sehr gute Gewinne erzielen.

Kein Interesse am Risiko

Dieser Typus entscheidet sich in der Regel für mittel- bis langfristiges Investment in den Bitcoin. Auf Gewinne, bei denen die Anlagen mindestens ein Jahr gehalten wurden, entfallen außerdem keine Steuern. Ebenfalls als vergleichsweise risikoarm gilt das Investment in Bitcoin Aktien.

Warum der Bitcoin so erfolgreich geworden ist

Anders als bei allen anderen Währungen liegt die Geldschöpfung beim Bitcoin nicht in öffentlicher Hand. Aus diesem Grund können weder die Banken, noch Regierungen Einfluss auf dieses System nehmen. Der Bitcoin ist also definitiv frei von der Kontrolle durch die Banken.

Das ist aber nicht die einzige Besonderheit, die der Bitcoin zu bieten hat, denn hier wurde gleich zu Beginn durch die Begrenzung der Bitcoins für den Inflationsschutz gesorgt.

Da der Bitcoin-Kurs open source ist, ist das Erkennen und Beheben von Fehlern deutlich leichter und ein Betrug würde sofort auffallen. Der Bitcoin bietet absolute Sicherheit, weil bei dem Handel weder Institutionen noch Personen zwischengeschaltet sind. Hier kann nichts beim falschen Adressaten landen.

Ein Blick auf die Gesamtsituation im Bereich Spenden zeigt deutlich, wie erstrebenswert diese Form ist. Bis heute ist leider immer wieder dazu gekommen, dass Spenden entweder nicht an ihrem Bestimmungsort angekommen sind, oder aber namhafte Banken einfach eine Kontensperrung vorgenommen haben.

Weltbekannt ist die Situation, die 2010 geschah, als das Spendenkonto für Wikileaks gesperrt wurde. Beteiligt an dieser Sperrung waren unter anderem Master, Visa und PayPal.

All diese Institutionen haben aber ihre Macht beim Bitcoin Handel verloren. Hier können keine Entscheidungen mehr nach persönlichem Ermessen getroffen werden. Deshalb bat Wikileaks darum, zukünftige Spenden ab sofort ausschließlich in Bitcoins zu tätigen. Endlich ist, dank des Bitcoin, die totale Unabhängigkeit auf dem Markt realisiert worden.

Text: Torsten Lux