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Schon 3.311 Anzeigen

Drastischer Anstieg der Kurzarbeit-Anträge in Jena

Durch die aktuelle Corona-Krise sehen sich immer mehr Jenaer Betriebe zu Kurzarbeit gezwungen. Die Zahl der Anzeigen hierzu sei rasant gestiegen.
Durch die aktuelle Corona-Krise sehen sich immer mehr Jenaer Betriebe zu Kurzarbeit gezwungen. Die Zahl der Anzeigen hierzu sei rasant gestiegen. Foto: Ben Baumgarten

Die Coronavirus-Krise hat in den vergangenen Tagen zu einem drastischen Anstieg der Kurzarbeit in Jena geführt. Bis Ende März seien bei der Arbeitsagentur mehr als 3.300 Anzeigen von Kurzarbeit eingegangen.

Jena. Infolge der Corona Epidemie bedingten die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen wirtschaftliche Einschränkungen. Dies führt in den betroffenen Betrieben zu spürbaren, teils völligen Arbeitsausfällen. Kurzarbeitergeld hilft, den Entgeltausfall zu kompensieren.

Bis 27. März wurden von Betrieben im Bereich der Agentur für Arbeit Jena 3.311 Anzeigen auf Kurzarbeit getätigt. Als Vergleichsgröße - im gesamten Jahr 2019 gab es 101 Anzeigen im Agenturbezirk.

Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen

„Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Nur wenn diese Anzeige erfolgt ist, kann dann zur Abrechnung auch Geld fließen“, sagt Holger Bock, Leiter der Jenaer Arbeitsagentur.

Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich dazu gern telefonisch unter 0800 45555 20 informieren.

Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie auf der Seite www.arbeitsagentur.de.

Quelle: Agentur für Arbeit

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