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Uniklinikum Jena

Kraken zum Kuscheln: Patientenmutti sagt Danke!

Juliane Weichold mit Sohn Fabian (Mitte) überreicht ihre gehäkelten Werke an Sabine Schwabe, Stationsleitung der E120, und Katja Müller, Teamleitung der E120 am UKJ (v.l.).
Juliane Weichold mit Sohn Fabian (Mitte) überreicht ihre gehäkelten Werke an Sabine Schwabe, Stationsleitung der E120, und Katja Müller, Teamleitung der E120 am UKJ (v.l.). Foto: UKJ/Ebert (2)

Kleine Kraken zum Kuscheln: Patientenmutti bedankt sich mit Häkel-Kraken bei UKJ-Neonatologie. Voting für „Deutschlands Pflegeprofis“ bis 30. September möglich.

Jena. Bunte Hilfe beim frühen Start ins Leben: Frühgeborene benötigen besonders viel Aufmerksamkeit – ob von ihren Eltern oder den Ärzten und Pflegern am Universitätsklinikum Jena (UKJ).

Nun haben sie einen weiteren Wegbegleiter: kleine gehäkelte Kraken. Patientenmutti Juliane Weichold hat die ersten acht Exemplare gemeinsam mit einigen Mützen und Schühchen an das Pflegeteam der UKJ-Neonatologie übergeben – als Dank für die gute Betreuung, die sie selbst mit ihrem Sohn Fabian dort erlebt hat.

Kraken fördern den Greifreflex

Die Kraken sind nicht nur ein bunter Blickfang, sondern auch wichtig für die Entwicklung: sie fördern den Greifreflex und das Wohlbefinden der Frühgeborenen.

„Der Greifreflex ist auch bei unseren kleinsten Patienten schon sehr stark ausgebildet. Manchmal ziehen sie deshalb an Magensonde oder Sauerstoffschlauch, was sehr schmerzhaft sein kann“, weiß Katja Müller, Teamleitung der neonatologischen Station E120 am UKJ.

Die Häkelkraken fördern mit ihren Tentakeln den Greifreflex der Frühgeborenen. Foto: UKJ/EbertDie Häkelkraken fördern mit ihren Tentakeln den Greifreflex der Frühgeborenen. Foto: UKJ/Ebert

„Die Struktur der Kraken erinnert die Frühgeborenen an die Nabelschnur im Mutterleib. Deshalb umklammern sie noch lieber die spiralförmigen Tentakeln als die Kabel. Das Greifen soll auch positiv auf den Herzschlag und die Atmung der kleinen Patienten wirken.“ Die ersten Kraken kann das Team nun an die Frühgeborenen weitergeben – auch als Erinnerung an ihren Aufenthalt auf Station.

Patientin will Danke sagen

Die Geraerin Juliane Weichold war selbst im Frühjahr 2019 Patientin im UKJ. Aufgrund ihrer Diabetes-Erkrankung litt sie an einer sogenannten Plazentainsuffizienz: Der Mutterkuchen versorgte ihr ungeborenes Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff – das hat das Wachstum des Kindes beeinträchtigt.

Deshalb wurde sie bereits sechs Wochen vor dem Geburtstermin stationär in der Klinik für Geburtsmedizin am UKJ betreut. In der 36. Schwangerschaftswoche kam ihr Sohn Fabian mit einem Gewicht von 1990 Gramm per Kaiserschnitt am UKJ zur Welt.



„Gleich nach der Geburt kümmerte sich das Team der Neonatologie ganz rührend um ihn und um mich – mit viel Geduld und Ruhe, die seinesgleichen sucht“, so die zweifache Mutter.

„In den zwei Wochen unseres Aufenthalts haben wir uns rundum wohl gefühlt.“ Und dafür ist sie dankbar. Die Kraken sind nur ein Anfang – Juliane Weichold häkelt weiter und freut sich, wenn sie damit auch andere zum Häkeln der kleinen Meerestiere motivieren kann.

Voting für „Deutschlands Pflegeprofis“

Mit 504 Stimmen wurde das Team der Station E120 in der ersten Abstimmungsrunde des Wettbewerbs „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zum Landessieger gewählt.

Damit vertreten sie nun Thüringen in der Endrunde des Wettbewerbs: Abstimmen ist noch bis 30. September möglich unter  https://www.deutschlands-pflegeprofis.de/

Text: Anne Curth/UKJ

 

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