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Wasserwerfer im Einsatz

Fußball-Randale in Jena: 13 Polizisten verletzt

Die Polizei ging mit Pfefferspray und Wasserwerfern gegen die Randalierer vor.
Die Polizei ging mit Pfefferspray und Wasserwerfern gegen die Randalierer vor. Foto: imago images/Christoph Worsch

Fußball-Randale in Jena: Anhänger des FC Carl Zeiss randalierten vor dem Drittligaspiel gegen den TSV 1860 München. Sie warfen mit Steinen, Flaschen und demolierten ein Polizeiwagen. 13 Polizisten wurden dabei verletzt.

Jena. Laut Polizeiangaben hatten sich etwa 500 Jena-Fans vor der Partie gegen 1860 München in der Jenaer Innenstadt versammelt, um über die Route durch die Oberaue zum Stadion zu gelangen.

Polizeifahrzeug demoliert

Auf Höhe des Roten Turmes kam es durch die Heimfans zu einem Landfriedensbruch. Die Fans warfen die Scheibe eines Polizeifahrzeuges ein, entwendeten daraus Gegenstände und griffen Polizeibeamte an.

Anschließend durchbrachen sie die Polizeikette und liefen zur Stadtrodaer Straße, die beidseitig für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden musste. Die Einsatzkräfte begleiteten die Fans zum Stadion.

Wasserwerfer kam zum Einsatz

Am Stadioneingang Ostplatte kam es erneut zu einem Angriff der Fans gegenüber der Polizei. Die Beamten wurden mit Steinen, Flaschen und Einsatzgittern beworfen. Es mussten Pfefferspray und Wasserwerfer eingesetzt werden. Die kurzzeitig eskalierte Lage wurde mit Hilfe von Stadionansagen und des Fanbeauftragten befriedet.

Ein Polizist schwer verletzt

Auch bei diesem Angriff wurden Polizisten verletzt. Insgesamt gab es 13 leicht verletzte Polizeibeamte, ein Polizist musste ins Krankenhaus gebracht werden, er war nicht mehr dienstfähig.



Flut von Anzeigen aufgenommen

Es wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt 22 Anzeigen aufgenommen. Während des Spiels wurden massiv Bengalos und Pyrotechnik durch die Gäste- aber auch durch Heim-Fans gezündet. Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Gefährlicher Körperverletzung u.a. laufen.

Abreise der Gäste-Fans verlief friedlich

Die Abreise der Münchner Anhänger gestaltete sich ruhig. Die Fan-Trennung war gelungen, weshalb es nach dem Fußballspiel zu keinen größeren Straftaten durch abreisende Fan-Gruppierungen kam.

Quelle: Polizei Jena

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