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Volle Hütte im Paradies

DFB-Pokal: Underdog Jena erwartet den VfB Stuttgart

Vielleicht kann die Südkurve im Ernst-Abbe-Stadion nach dem Stuttgart-Spiel auch wieder jubeln.
Vielleicht kann die Südkurve im Ernst-Abbe-Stadion nach dem Stuttgart-Spiel auch wieder jubeln. Foto: Andreas Wentzel

Am Mittwochabend herrscht (endlich mal wieder) Ausnahmezustand in Fußball-Jena. In der zweiten Runde des DFB-Pokal-Wettbewerbes erwartet ab 20:30 Uhr der Viertligist FC Carl Zeiss Jena den Bundesligisten VfB Stuttgart.

Jena. Ganz so viele Zuschauer wie beim am besten besuchten DFB-Pokal-Spiel aller Zeiten mit 80.708 Besuchern, im Halbfinale der Saison 2007/08, zwischen Borussia Dortmund und FC Carl Zeiss Jena, werden es nicht. Aber mit 18.000 Besuchern im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld wird es so viele Besucher geben, wie noch nie seit der Wende. (18.000 Zuschauer im Europacup-Halbfinale gegen Benfica Lissabon im April 1981).

Einen kleinen Vorgeschmack auf die aktuelle Flutlichtatmosphäre im EAS gab es schon am vergangenen Freitag beim stimmungsvollen 3:1-Sieg gegen den Berliner AK.
 
Wie in der ersten Runde des diesjährigen Pokalwettbewerbes ist der FCC auch gegen den VfB klarer Außenseiter. Im August kämpfte das Regionalligateam den Bundesliga-Dino Hamburger SV, trotz "ungünstiger" Schiedsrichterentscheidungen in der Verlängerung 3:2 nieder.

Der VfB setzte sich damals knapp bei Holstein Kiel mit 2:1 durch. Wenn das Zweitrundenspiel nur halbwegs so spektakulär wird, wie die erste Runde des FCC gegen den HSV oder wie das letzte Bundesliga-Spiel des VfB am vergangenen Wochenende bei Bayer Leverkusen (3:4) ... aber egal, es wird in jedem Fall ein Stimmungshighlight im Paradies.

Vielleicht gelingt es dem Underdog die in der Bundesliga nicht ganz so sattelfeste Defensive der Schwaben (bisher mit 23 die meisten Gegentore der 1. Liga) zu knacken und mit der besten Abwehr aller 91-Regionalliga-Teams (nur 5 Gegentore) den Stuttgartern das Toreschießen zu erschweren. Den VfB-Trainer würde dies sicher ziemlich zornig machen. Das letzte Aufeinandertreffen mit dem VfB sah im Februar 2008 vor 18.500 Zuschauern in Stuttgart den FCC im Elfmeterschießen vorn.
 
Informationen für die Fans zum Einlass: Die Stadiontore öffnen 18 Uhr. Besitzer einer Karte für die Haupttribüne (Block A-E) können nur den Eingang an der Saaleseite nutzen. Besitzer einer Eintrittskarte für die anderen Blöcke nutzen bitte zwingend den Haupteingang von der Stadtrodaer Straße (Schnellstraße). Es wird darum gebeten, möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Tickets sind ab 2 Stunden vor und bis 2 Stunden nach dem Spiel als Fahrschein gültig.

Text: Steffen Langbein

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