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Zahlreiche Unterzeichner

Bündnis „Weltoffenes Thüringen“ in Jena vorgestellt

Gemeinsam für ein starkes, vielfältiges und weltoffenes Thüringen.
Gemeinsam für ein starkes, vielfältiges und weltoffenes Thüringen.
Foto: Thomas Müller
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Bündnis „Weltoffenes Thüringen“ präsentiert sich erstmals der Öffentlichkeit in Jena.

Jena. Das Bündnis „Weltoffenes Thüringen“ wurde am Donnerstag in Jena erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zahlreiche Unternehmen, Vereine, Bildungsträger und Wissenschaftseinrichtungen haben sich durch ihre Unterschrift zur Aktion „Weltoffenes Thüringen“ klar zur Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz positioniert.


Unter den Unterzeichnern befinden sich die Stadtverwaltung Jena mit ihren Eigenbetrieben, die Stadtwerke Jena Gruppe, die Friedrich-Schiller-Universität, die Ernst-Abbe-Hochschule, das Universitätsklinikum Jena sowie eine Vielzahl von Jenaer Unternehmen, Instituten, Vereinen und Einzelpersonen.


Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche. (Foto: Thomas Müller)

Bei der Auftaktveranstaltung im Historischen Rathaus betonte Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, dass Weltoffenheit eine entscheidende Voraussetzung für eine positive Zukunft sei.

Er sagte: „Wir sind überzeugt: Wenn die Weltoffenheit hier vor Ort verloren geht, geht noch viel mehr verloren. Deshalb müssen wir in der Mitte der Gesellschaft alle zusammenstehen.


Wir brauchen klare Haltung im Bewahren der Demokratie und Vielfalt. Man kann in dieser Zeit nicht mehr neutral bleiben.“

Nitzsche machte deutlich, dass Rassismus und Ausgrenzung in Jena keinen Platz haben und es eine fortwährende Aufgabe sein wird, dieses klare Bekenntnis mithilfe eines breiten Netzwerkes immer wieder in der Stadt und im Umland sichtbar zu machen, zu informieren, aufzuklären und zu gedenken.


Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative „Weltoffenes Thüringen“ versammelten sich heute zur Auftaktveranstaltung im Historischen Rathaus. (Foto: Thomas Müller)

Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Ereignisse sei es von großer Bedeutung, unsere demokratischen Grundwerte zu verteidigen und sich konsequent gegen Rechtsextremismus zu stellen.

Nitzsche wies zudem auf die besondere Verantwortung Jenas hin, da die Täter des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hier aufgewachsen sind.


Die Initiative plant, bis zur Landtagswahl im September durch Veranstaltungen, öffentliche Banner und Aktivitäten in sozialen Netzwerken Sichtbarkeit und Unterstützung für Demokraten, insbesondere in ländlichen Regionen, zu schaffen.

Quelle: Stadt Jena