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Tolle Aktion

Neues Design: Blitzer in Jena von Kita-Kindern gestaltet

Dezernent Benjamin Koppe, Vertreter/innen der Stadt und der Kita Bertolla freuen sich gemeinsam mit den Kindern über das frische Design.
Dezernent Benjamin Koppe, Vertreter/innen der Stadt und der Kita Bertolla freuen sich gemeinsam mit den Kindern über das frische Design. Foto: Stadt Jena/Kristian Philler

Das mobile Jenaer Blitzgerät wurde von den Kindern der Kita "Bertolla" gestaltet und am heutigen Freitag an die Stadt übergeben.

Jena. Vor über zwei Jahren wurden von der Verkehrsüberwachung der Stadt Jena mobil einsetzbare Blitzgeräte erprobt. Autonom verrichten diese Geräte ihren Dienst.

Schnell wurde einer der Blitzer Opfer eines Farbanschlages. Die pinkfarbene Hülle zog viel mediales Interesse auf sich. Auch trotz der grellen Farbe nahm die Anzahl der aufgenommenen Geschwindigkeitsübertretungen nicht ab. Insgesamt endete die Erprobungsphase mit einem positiven Fazit.



Seit März 2021 sind nun eigene Geräte der Stadtverwaltung im Dienst. Schnell wurde vom Dezernat Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice der Plan gefasst, die farbliche Gestaltung wahren Könnern anzuvertrauen.

Auf Initiative des Ordnungsdezernenten Benjamin Koppe wurden Kindergartenkinder der Winzerlaer Kita "Bertolla" gebeten, Bilder für das Gerät zu malen. In der Einrichtung gibt es ein Atelier und die Kleinen werden durch eine Kunstpädagogin im Team angeleitet. So wurden liebevolle Bilder gestaltet, welche die Firma Wachwerk in eine Beklebung umwandelte. 

Am Freitag wurde die kreativ umgestaltete Semistation "Louis" aus dem Hause JENOPTIK eingeweiht. Alle Kinder zeigten sich begeistert und konnten auch einen Blick in das Gerät werfen.



Die Stadt Jena will mit der Aktion verdeutlichen: Geschwindigkeitsmessungen sind nicht zum Ärger der Autofahrer da. Überwachungen finden zum Schutz in besonders sensiblen Straßenräumen statt, besonders dort, wo sich Kinder aufhalten. Deshalb wird das Blitzgerät auch nicht versteckt. Das ist so bisher einmalig in Deutschland.

Zum Einsatz kommt die Messstation, ebenso wie ein weiteres Gerät, vorrangig in sensiblen Verkehrsbereichen, an Unfallschwerpunkten und natürlich vor Kitas und Schulen.

Quelle: Stadt Jena

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