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Gedenken an Patienten und Mitarbeiter

Uniklinikum Jena: Ein Apfelbaum zum Erinnern

Sie freuen sich über den Apfelbaum im Garten der Palliativmedizin (v.l.n.r.): Ursula Strobel (Diplom-Psychologin der Jenaer Palliativmedizin), PD Dr. Ulrich Wedding (Chefarzt der Abteilung Palliativmedizin am UKJ), Madlin Streipert (Somengo GmbH -  stellvertretend für die Sponsoren des Baumes) und Claudia Koppe (Vorsitzende des Vereins „Leben heißt auch Sterben e.V.“).
Sie freuen sich über den Apfelbaum im Garten der Palliativmedizin (v.l.n.r.): Ursula Strobel (Diplom-Psychologin der Jenaer Palliativmedizin), PD Dr. Ulrich Wedding (Chefarzt der Abteilung Palliativmedizin am UKJ), Madlin Streipert (Somengo GmbH - stellvertretend für die Sponsoren des Baumes) und Claudia Koppe (Vorsitzende des Vereins „Leben heißt auch Sterben e.V.“). Foto: Szabó/UKJ

Ein Apfelbaum zum Erinnern: Jenaer Palliativmedizin gestaltet Platz zum Gedenken an Patienten und Mitarbeiter. Jährlich werden über 1000 Patienten palliativmedizinisch am Uniklinikum Jena versorgt.

Jena. Noch trägt er keine Früchte, aber zarte Blüten. Der Apfelbaum im Garten der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wächst und gedeiht bestens.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres ist der Baum eingepflanzt worden und wurde heute, 6. Mai 2021, offiziell von Sponsoren an PD Dr. Ulrich Wedding, Chefarzt der Abteilung Palliativmedizin der Klinik für Innere Medizin II am UKJ übergeben. Der Baum soll Mittelpunkt eines Gedenkplatzes für Patienten und Mitarbeiter sein.



„Ein herzliches Dankeschön an die zehn Sponsoren, ohne die der Apfelbaum nicht schon seinen Platz bei uns hätte. Unser Garten ist ein wichtiger Ort der Ruhe für unsere Patienten. Mit dem Apfelbaum wollen wir ihn nicht nur verschönern, sondern wortwörtlich auch ein Symbol der Erinnerung setzen“, erklärt PD Dr. Ulrich Wedding, Chefarzt der Abteilung Palliativmedizin der Klinik für Innere Medizin II am UKJ.

Claudia Koppe, Vorsitzende des Vereins "Leben heißt auch Sterben e.V.", hat die Aktion koordiniert und Spenden gesammelt:

"Erinnerung ist ein wichtiger Bestandteil der Palliativmedizin, sowohl für Angehörige als auch für die Mitarbeiter. Daher haben wir sehr gern den Wunsch aufgenommen, unsere Unterstützer und Partner angesprochen, um den Erinnerungsplatz finanzieren zu können.

Der Verein ‚Leben heißt auch Sterben e.V.‘ ist genau für solche Projekte geschaffen. Wir helfen unbürokratisch wo es geht, wichtige Wünsche zu erfüllen. Es freut uns, dass es wieder gelungen ist und wir hoffen, dass der Baum bald in aller Pracht erstrahlt."



Seit über 12 Jahren behandelt und begleitet die Palliativmedizin am Thüringer Universitätsklinikum Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen, die unter so starken Beschwerden durch die Erkrankung leiden, dass eine weitere Versorgung in ihrer gewohnten Umgebung nicht möglich ist.

Im Fokus steht dabei, die auftretenden Symptome zu lindern und Patienten nach Hause oder in ihr gewohntes Umfeld zu entlassen.

Die Sponsoren, die den Apfelbaum finanziert haben, sind:

- Somengo GmbH
- Prof. Dr. Clemens Beckstein
- Ulf Weißenborn
- KBS Maler + Boden GmbH
- AH Consulting Marketing Annett Haenel
- Physiopraxis Wolf Liberaler Mittelstand
- Franziska Baum, FDP-Fraktion Thüringer Landtag
- Friseur Top-Hair
- Thomas L. Kemmerich, FDP-Fraktion Thüringer Landtag
- An.drea Maßschneiderei

Text: Michelle Korneli/UKJ

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