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Virtueller Besuch

Bundeskanzlerin im Smarten Quartier Jena-Lobeda

Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche erläutert Bundeskanzlerin Angela Merkel im digitalen Studio, wie das Smarte Quartier Jena-Lobeda als Blaupause für nachhaltige digitale Städte und Regionen dienen kann.
Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche erläutert Bundeskanzlerin Angela Merkel im digitalen Studio, wie das Smarte Quartier Jena-Lobeda als Blaupause für nachhaltige digitale Städte und Regionen dienen kann. Foto: Stadtwerke Jena/Jürgen Scheere

Virtueller Besuch der Bundeskanzlerin im Smarten Quartier Jena-Lobeda. Modellprojekt als Blaupause für nachhaltige digitale Städte und Regionen.

Jena. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besichtigte am heutigen Dienstag das Smarte Quartier Jena-Lobeda per Live-Übertragung. Das Modellprojekt der Stadtwerke Jena war Inhalt des jährlichen Digital-Gipfels des Bundeswirtschaftsministeriums, der 2020 unter dem Motto „Digital nachhaltiger leben“ stattfand.

Beim Exponate-Rundgang zum Abschluss des Gipfels erfuhr Angela Merkel von Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, wie das Smarte Quartier Jena-Lobeda zukünftig als Blaupause für nachhaltige digitale Städte und Regionen dienen kann.

Für den virtuellen Kanzlerinnen-Besuch wurde im Hauptgebäude der Stadtwerke Jena-Tochter jenawohnen ein Fernsehstudio aufgebaut, dessen Mittelpunkt ein Nachbau des Smarten Quartiers Jena-Lobeda bildete.



Anhand des Exponats erfuhr die Bundeskanzlerin, wie das Smarte Quartier durch intelligente Vernetzung zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit auch in anderen Städten und Gemeinden beitragen kann.

270 Wohnungen umfassend saniert und smart ausgestattet

Beim Modellprojekt Smartes Quartier Jena-Lobeda werden aktuell 270 DDR-Bestandswohnungen des Typs „WBS70“ umfassend saniert und mit Smart Home-Lösungen ausgestattet.

Für die Mieter werden schrittweise analoge und digitale Services zur Alltagsunterstützung geschaffen, um langfristiges und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern. Ökologische Nachhaltigkeit wird unter anderem durch Sharing-Ansätze erlebbar.

Das Teilen von Mobilitätsangeboten, Räumlichkeiten und Gebrauchsgegenständen soll den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vorantreiben. Die ökonomische Nachhaltigkeit gelingt durch den Einsatz intelligent vernetzter Lösungen bei der Sanierung und Möglichkeiten, Energie effizienter einzusetzen.



Am Beispiel smarter Gesundheitsangebote zeigt sich im Smarten Quartier, wie soziale Nachhaltigkeit mit einer medizinischen Versorgung für die Menschen vor Ort einhergeht.

Alle zukünftigen Dienste im Smarten Quartier können die Mieter barrierefrei über eine zentrale Quartiersplattform abrufen, über die sie auch Kontakt zum Vermieter und anderen Mietern aufnehmen können.

Ziel: Ansätze in den ländlichen Raum übertragen

„Viele der unterschiedlichen Blaupausen im Smarten Quartier Jena-Lobeda sind für die Übertragung in die Fläche konzipiert und sollen auch im ländlichen Raum helfen, Versorgungssicherheit nachhaltig und flächendeckend zu ermöglichen. Dieser Anspruch war von Anbeginn unseres Projekts von zentraler Bedeutung“, sagt Gunar Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena Netze.



Der jenawohnen-Geschäftsführer Tobias Wolfrum ergänzt: „In unserem Projekt zeigt sich hautnah, wie Digitalisierung bei den Menschen ankommt, welche Hindernisse auftreten und wie Chancen genutzt werden können. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Ansatz bei der Bundeskanzlerin auf Interesse gestoßen sind.“

Unter der Regie beider Geschäftsführer wird im Modellprojekt daran gearbeitet, Digitalisierung nahtlos in den Alltag der Mieter zu integrieren, damit sie intuitiv bei Ihnen ankommt.

Auch Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena, zeigt sich begeistert: „Dass wir das Projekt des Smarten Quartiers der Bundeskanzlerin vorstellen durften, macht uns unheimlich stolz und belegt einmal mehr, dass Jena im Bereich der Digitalisierung sehr gut aufgestellt ist. Mit weiteren Förderprojekten zum Ausbau von Smart City oder 5G werden wir unseren Anspruch als führende digitale Stadt noch ausbauen können.“



Mit Blick auf den Digital-Gipfel ergänzt er: „Leider konnte der Digital-Gipfel pandemiebedingt nicht in Präsenz vor Ort stattfinden. Ihn gleichwohl virtuell zu Gast zu haben spricht ja aber erst recht für Jena als digitale Stadt.“

Gemäß dem diesjährigen Gipfelmotto „Digital nachhaltiger leben“ wurde das Exponat des Smarten Quartiers aus bereits bestehenden Bausteilen vorhergehender Gipfel recycelt. Es stellt neben den drei Wohnhäusern des Smarten Quartiers weitere Gebäude der Stadt Jena wie den Jentower dar.

Hintergrund Smartes Quartier Jena-Lobeda

Seit Anfang dieses Jahres saniert jenawohnen im Rahmen des Modellprojekts Smartes Quartier Jena-Lobeda die Wohngebäude in der Ziegesarstraße 9 bis 19 in drei Bauabschnitten. Voraussichtlich zum Jahresende 2023 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein.

Um die Wohn- und Lebensqualität der Mieter zu erhöhen und sie im Alltag zu entlasten, werden alle circa 270 Wohneinheiten mit Smart-Home-Elementen ausgestattet. Durch bis in die Wohnungen verlegte Glasfaserkabel steht hochleistungsfähiges Internet zur Verfügung.



Mieter können unter anderem Gesundheits-, Mobilitäts- und Logistikangebote in Anspruch nehmen sowie über eine Quartiersplattform mit anderen Mietern und ihrem Vermieter in Kontakt treten. Durch die Vernetzung soll eine neue Art der Gemeinschaft entstehen.

Trotz Corona liegen die Sanierungsarbeiten von jenawohnen nahezu im Zeitplan. Im Frühjahr sollen die ersten 108 Mietparteien in den Häusern Ziegesarstraße 9 und 11 einziehen.

Etwa die Hälfte aller sanierten Wohnungen wird als mietpreisgebundene Sozialwohnungen angeboten. 

Weitere Informationen unter: www.stadtwerke-jena-gruppe.de/unternehmen/smartes-quartier.html

Quelle: Stadt Jena/Stadtwerke Jena

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