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Souveräner Heimsieg

Unglaublich! Jena mit 107:90 gegen Bayreuth

Der Jenaer Skyler Bowlin (links) gegen Andreas Seiferth im Basketball-Bundesliga-Spiel Science City Jena gegen medi Bayreuth in der Sparkassen-Arena.
Der Jenaer Skyler Bowlin (links) gegen Andreas Seiferth im Basketball-Bundesliga-Spiel Science City Jena gegen medi Bayreuth in der Sparkassen-Arena. Foto: Jürgen Scheere

Die Korbjäger von Science City Jena schlagen am Freitagabend den Champions-League-Viertelfinalist medi Bayreuth klar und deutlich mit 107:90.

Jena. Mit einer grandiosen Leistung begeisterte Science City Jena gegen den Tabellenvierten Bayreuth, der unter der Woche in Istanbul den Einzug in das Champions League-Viertelfinale perfekt machte!

In den ersten Minuten begannen beide ziemlich nervös mit einigen Ballverlusten. Jena fand zuerst den Spielfaden, vor allem Kylie Weaver, der bis zum 10:4 allein acht Punkte machte. Wenig später nahm medi-Coach Raoul Korner schon seine erste Auszeit. Das nutzte aber wenig, Jena lag nach 10 Minuten schon mit neunzehn Punkten vorn und hielt die Gäste bei sieben Punkten im einstelligen Bereich.

Es schien so weiter zu gehen, die Gäste bis zum 31:7 für Jena völlig von der Rolle (11.). Dann fingen sich die Bayreuther aber und robbten sich langsam heran, erzielten in den zweiten zehn Minuten 36 Punkte. Science City blieb aber weiter in Front, zur Halbzeit mit zehn Punkten.

Viele dachten da sicherlich, nun kommt der Favorit ins Rollen. Falsch gedacht, im dritten Drittel drehten wieder die Hausherren auf. Erst Skyler Bowlin mit zwei Dreiern, dann versenkte Julius Jenkins unglaubliche fünf Würfe von jenseits der 6,75m-Linie. Das Spiel war beim 84:59 zehn Minuten vor Ende praktisch schon entschieden.

Zwischenzeitlich schraubten die Harmsen-Schützlinge den Vorsprung bis auf 30 Punkte. Die Halle kochte. Diejenigen, welche vielleicht wegen des Schneefalls zu Hause geblieben waren, sollten sich ärgern. Julius Wolf knackte vier Minuten vor Ende mit seinem Dreier die 100 zum 102:76. Nach vierzig Spielminuten stand ein unglaubliches 107:90 auf dem Anzeigewürfel.

Damit brachten die Saalestädter es fertig, den favorisierten Oberfranken beide Spiele abzuluchsen, schon das Hinspiel gewannen sie überraschend mit 88:75.

Das nächste Spiel führt Jena nach Ludwigsburg (24.3.), dann kommt Göttingen zum nächsten Heimspiel am Ostersamstag (31.3. - 20:30 Uhr).

Björn Harmsen zum Spiel: 

"Wir haben mit der Intensität gespielt wie wir das geplant haben. Wir hatten sehr viel Zeit, um uns auf dieses Duell entsprechend vorzubereiten. Die Bayreuther hatten Vorbereitungszeit nicht oder nur eingeschränkt. Ich bin unglaublich stolz auf die Leistung meiner Mannschaft, die heute eine tolle Leistung gezeigt hat."

Jena: Jenkins 25 Punkte, Bowlin 14, Wolf 14, Allen 12, Weaver 12, Ugrai 10, Mazeika 7, Clay 7, McElroy 6, Reyes-Napoles, Mackeldanz, Heber

Text: Steffen Langbein
Fotos: Jürgen Scheere



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