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FCC vs. ZFC 2:1 (0:0)

Nach Pokal-Derbysieg wieder Liga-Alltag in Jena

Nach dem großen Sieg im "großen" Thüringenderby folgte nun drei Tage später ein kleiner Sieg im "kleinen" Thüringenderby. Kontrastprogramm zum Mittwoch – auf dem Rasen wie auch auf den Rängen.
Nach dem großen Sieg im "großen" Thüringenderby folgte nun drei Tage später ein kleiner Sieg im "kleinen" Thüringenderby. Kontrastprogramm zum Mittwoch – auf dem Rasen wie auch auf den Rängen. Foto: Johannes Böhme

Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Samstagnachmittag auch das "kleine" Thüringen-Derby gegen den ZFC Meuselwitz. Vor 2.362 Zuschauern siegt die Elf von Interimscoach Lothar Kurbjuweit im letzten Heimspiel der Saison mit 2:1.


Jena. Nach dem großen Sieg im "großen" Thüringenderby folgte nun drei Tage später ein kleiner Sieg im "kleinen" Thüringenderby. Kontrastprogramm zum Mittwoch – auf dem Rasen wie auch auf den Rängen. Etwa ein Viertel der Besucher vom Mittwochabend wollten das letzte Heimspiel. Und die schwelgten noch in der Pokalsiegeuphorie.

Die auf einigen Positionen veränderte Startelf des FCC ließ es etwas ruhiger angehen, aber auch Meuselwitz war ziemlich harmlos. Die besten Chancen in Halbzeit eins resultierten aus FCC-Kopfbällen. Gäste-Keeper Teichmann parierte gegen Zimmermann (25., 28.) glänzend, bei Peßolats Kopfball stand ein Gästespieler auf der Linie im Weg (29.). Peßolat köpfte später noch mal auf die Lattenoberkante (39.), so blieb es beim Pausen - 0:0.

 

Kampf um jeden Ball im "kleinen" Thüringen-DerbyKampf um jeden Ball im "kleinen" Thüringen-Derby

 

Wenige Minuten nach dem Pausentee führten dann plötzlich die Gäste, welche die Punkte im Kampf gegen den Abstieg dringend brauchen. Michael Rudolph nutzte einen Jenaer Abwehrschnitzer aus (49.). Lange konnten sich die Meuselwitzer daran aber nicht erfreuen. Dominik Bock knallte in der 53. Minute den Ball aus Nahdistanz zum 1:1 unter die Latte.

Den Führungstreffer verhinderte der beste Mann auf dem Platz, Torhüter Teichmann, mehrmals. Mit tollen Paraden gegen Zimmermann (58., 83.), Schlosser (82.) und Tino Schmidt (84.) schien er den wichtigen Punkt für die Gäste festzuhalten. Kurz vor Schluss musste er sich doch noch geschlagen geben.

Marc-Philipp Zimmermann erzielte sein redlich verdientes Kopfballtor (87.) zum 2:1. Die FCC-Fans konnten nun doch noch, zum zweiten Mal in dieser Woche, „Derbysieger“-Rufe anstimmen. Damit gelang dem FCC ein versöhnlicher und letztendlich erfolgreicher Heimspielabschluss. Nächste Woche folgt das letzte Punktspiel in Rathenow.

Mit der Pokalsieger-Mentalität gilt es dann ab August, die hoffentlich dann erfolgreiche Mission Aufstieg anzugehen.

 

Trainerstimmen:

Marco Kämpfe (ZFC): "Glückwunsch zunächst zum Jenaer Pokalsieg! Gratulation auch zum heutigen Sieg, der absolut verdient war, mit einem Tor kurz vor Schluss aber recht unglücklich für uns ausfiel. Bei uns war heute ein bisschen die Luft raus. Nächste Woche aber haben wir das Highlight eines Endspiels und wollen das, was wir heute nicht erreicht haben, klar machen: Den Klassenerhalt."

Lothar Kurbjuwei (FCC): "Nach einem Spiel wie jenem vom Mittwoch sind die Köpfe oft leer. Das war heute ein fürchterlich kompliziertes Spiel. Doch das hat die Mannschaft heute richtig gut gemacht. Wir hatten 4:1 Chancen vor der Pause, nach der Halbzeit fehlt zunächst etwas die Konzentration, doch dann wurde doch noch der Sieg erkämpft. Das war für mich eine ganz tolle Leistung."

 

Jena: St. Schmidt - Giebel, Peßolat, Gerlach, Schlosser; Geißler (ab 41. Eismann); Bock (ab 75. T. Schmidt), Kurtaj, Andris, Raithel (ab 61. Milchraum); M.-Ph. Zimmermann

Meuselwitz: Teichmann - Böhme, Müller, Luck, Kuhlmey; Sträßer; Boltze (ab 89. Kotowski), Starke, Albert (ab 67. Robrecht); Rudolph (ab 63. Hildebrandt), Weiske

Tore: 0:1 Rudolph (49.), 1:1 Bock (53.), 2:1 Zimmermann (87.)

Schiedsrichter: Kutscher (Berlin)

Zuschauer: 2362


Text: Steffen Langbein
Fotos: Johannes Böhme

 

 

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