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Wagnergasse kommt in die Kur

Jenas Kneipenmeile wird zur Baustelle

Ab 2015 beginnen, für etwa zwei Jahre, Baumaßnahmen in der Wagnergasse.
Ab 2015 beginnen, für etwa zwei Jahre, Baumaßnahmen in der Wagnergasse.
Foto: Michael Baumgarten
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Ab 2015 soll die Wagnergasse über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren saniert werden. Wie wird sich diese Zeit für die besorgten Kneipeninhaber gestalten lassen und wird mit diesen notwendigen Bauarbeiten dann das urige Flair der angesagten Kneipenmeile Jenas auf der Strecke bleiben?

Jena. Die Wagnergasse wird ab 2015 für maximal zwei Jahre saniert und wird in diesem Zeitraum eine Baustelle sein. Laut Medienangaben erfolgt die Sanierung in drei Abschnitten. Zuerst wird demnach vom Johannisplatz bis zum Eingang der Wagnergasse gebaut, danach von dort bis zum Abzweig Quergasse und endet mit den Bauarbeiten vor der Grete-Unrein-Schule bis zum Angergässchen.

Erneuert werden Abwasserkanäle und Trinkwasseranlagen auf einer Länge von 350 Metern. Wann der Bau genau starten soll, ist noch nicht bekannt.


Blick vom Intershop-Tower auf die Wagnergasse in Jenas Innenstadt.

Vor allem weil hier Jenas Kneipenmeile für einen langen Zeitraum zur Großbaustelle werden soll, sind Kneipeninhaber besorgt. Deshalb findet am Dienstag, 1. Juli 2014, eine Infoveranstaltung für jene und Anwohner statt. So verspricht sich das Stadtentwicklungsdezernat, die Anregungen der Bürger mit einzubeziehen und Sorgen abzufangen.

Gerade weil man sich über die Probleme bewusst ist, mit denen Kneiper beispielsweise mit den Außenbetrieb ihrer Lokale während der Tiefbauarbeiten zu kämpfen haben, setzt man auf rechtzeitige Informationsarbeit. Um solche Fragen vorweg möglichst umfassend zu klären, wird am Dienstag auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft anwesend sein, so Denis Peisker. Zudem gäbe es wie beim Ausbau des Burgwegs einen Blog, mit welchem sich Interessierte über Stand und Planung der Arbeiten informieren können. 

Auch wenn die Arbeiten an der Lutherstraße laut Peisker im Plan liegen, kann ein gleichzeitiger Bau an beiden Straßen nicht ausgeschlossen werden, was zu erheblichen Beeinträchtigungen mit Wegfall der Ausweichmöglichkeit Bachstraße führen könnte.

Text: Julia Matthes
Fotos: Michael Baumgarten