Wegen Corona-Beschränkung

Drackendorfer Knutfest erneut abgesagt

Das für den 15. Januar geplante Drackendorfer Knutfest muss aufgrund der Corona-Beschränkungen leider ausfallen.
Das für den 15. Januar geplante Drackendorfer Knutfest muss aufgrund der Corona-Beschränkungen leider ausfallen.
Foto: Detlev Sommer
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Das traditionelle Drackendorfer Knutfest fällt auch in diesem Jahr den aktuellen Corona-Einschränkungen zum Opfer.

Jena. Auch das 19. Drackendorfer Knutfest muss bedauerlicherweise in seiner gewohnten Art ausfallen.

"Durch den Drackendorfer Heimatverein e.V. können die bei Veranstaltungen vorgeschriebenen Regelungen 2G sowie Einhaltung von Mindestabständen nicht mit einem vertretbaren Aufwand sicher eingehalten werden.", so Detlef Sommer vom Heimatverein.

Als Alternative wird eine individuelle Durchführung eines privaten Knutfestes mit Glühwein und Fettbroten zeitgleich auf dem eigenen Grundstück empfohlen.

Das Knutfest

Nach dem Ende der Weihnachtszeit werden die Bäume abgeschmückt. In großen Teilen des Christentums ist dies nach 13 Tagen der Fall. Knut IV. dem Heiligen, König von Dänemark, soll diese Zeit auf 20 Tage verlängert haben. Sein Name ist deshalb mit einigen Traditionen vor allem im Norden Europas verbunden.


Der Drackendorfer Heimatverein nahm vor 19 Jahren diesen Brauch auf und verbrennt alljährlich an einem der ersten Wochenenden im neuen Jahr die Weihnachtbäume.

"Drackendorf war seinerzeit die erste Ortschaft in Thüringen, die die Weihnachtsbaumverbrennung nach skandinavischem Vorbild feierte. Alle anderen haben uns dann nur nachgemacht", sagte Sommer mit Augenzwinkern.

Text: Ben Baumgarten

© Jenaer Nachrichten

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