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Gedenken an NSU-Opfer

Konrad Erben: In Jena geehrt für Zivilcourage

Der Jenaer Preis für Zivilcourage wurde an Konrad Erben verliehen.
Der Jenaer Preis für Zivilcourage wurde an Konrad Erben verliehen. Foto: Jena TV/Screenshot

Konrad Erben zeigt Engagement gegen Rassismus und Fremdenhass - dafür erhält er den 19. Jenaer Preis für Zivilcourage.

Jena. Mit dem Jenaer Preis für Zivilcourage ist am Freitagabend im Rathaus Konrad Erben für die Organisation des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ausgezeichnet worden.



Als Privatperson veranstaltet Erben jährlich etwa zwölf Mahnwachen, die zumeist am Gedenkort vor der Holzskulptur in der Johannisstraße stattfinden. Er verfolgt dabei das Ziel, die Erinnerung an die Ermordeten aufrechtzuerhalten und ein Signal für die Hinterbliebenen und Überlebenden zu setzen.

Darüber hinaus wird während der Mahnwachen die Forderung erneuert, auch nach Ende des Gerichtsprozesses den NSU-Komplex lückenlos aufzuklären.



Die Laudatio hielt Ayşe Güleç sie ist Pädagogin, Autorin, Kuratorin und forschende Aktivistin und arbeitet an den Schnittstellen zwischen Kunst, Kunstvermittlung, Migration und Anti-Rassismus. Derzeit arbeitet sie als Mitglied des Artistic Teams zur Vorbereitung der documenta fifteen. Sie wirkte als unabhängige Sachverständige in der Enquete-Kommission Rassismus im Thüringen Landtag.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr von Heiko Krabbes, Inhaber des Café Stilbruch Restauration, gestiftet.

Quelle: KoKont Jena

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