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Siegerkonzept steht fest

Eichplatz in Jena: So soll er mal aussehen!

Der Siegerentwurf zur Eichplatz-Bebauung steht fest. So soll das Gelände mal aussehen.
Der Siegerentwurf zur Eichplatz-Bebauung steht fest. So soll das Gelände mal aussehen. Foto: STRABAG

Das Siegerkonzept zur Eichplatz-Bebauung steht fest. Drei neue Hochhäuser werden zukünftig den Jentower flankieren, während ein Stadtgarten zum Verweilen einlädt.

Jena. Das neue Aussehen des Eichplatzes steht (zum Teil) fest. Die Stadt stellte heute den Sieger des Bieterverfahrens vor. Durchgesetzt hat sich die STRABAG Real Estate GmbH mit ihrem Bebauungsplan.

Deren Konzept wurde sowohl vom Werkstatt- als auch Architekturgremium als das Beste ausgewählt. Kern des Konzeptes werden die drei Hochpunkte respektive Hochhäuser sein, die das Bild des Stadtzentrums neu kennzeichnen werden.

So werden sich die Gebäude mit Höhen von 66,5 m, 50 m und 33 m mitunter bis an Bau 59 annähern und den Jentower nun auch zur anderen Seite flankieren.

Neue Fußgängerzone zum Verweilen

Die Gebäude sollen vielfältige genutzt werden: Neben 3.900 m² für Gastronomie und Einzelhandel werden ca.  6.600 m² Büroflächen entstehen. Daneben sollen 178 Wohnungen entstehen. Die Preise der Wohnungen stehen noch nicht fest, Fakt ist aber, dass unterschiedliche Wohnungsgrößen und Preiskategorien geplant sind.

Architektonisch passen sich die Neubauten an den städtebaulichen Rahmenplan an, insbesondere unter Berücksichtigung der umgebenden Stadträume und benachbarten Stadtfassaden.

v.r.n.l. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, Manuel Rost (Mitglied des Werkstattgremiums) und Bürgermeister und Stadtentwicklungsdezernent Christian Gerlitz präsentieren den Siegerentwurf.v.r.n.l. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, Manuel Rost (Mitglied des Werkstattgremiums) und Bürgermeister und Stadtentwicklungsdezernent Christian Gerlitz präsentieren den Siegerentwurf.

Die drei neuen Hochhäuser werden aus der Ferne durch ihre unterschiedlichen Fassaden und Farben als individuelle Gebäude erkennbar sein, fügen sich jedoch in ein einheitliches Ensemble ein, das den neuen Eichplatz prägen soll.

Teil des Konzeptes ist auch die intensive Begrünung des Geländes durch das Anlegen eines Stadtgartens, der der Gemeinschaft, angeboten wird. Bürgermeister Christian Gerlitz dazu: „Ziel ist eine Fußgängerzone, in der man auch gerne verweilt“.

Neue Tiefgarage für wegfallende Parkplätze

Die hier vorgestellten Punkte sind Teil des Baufeldes A, für das der Spatenstich 2023 stattfinden soll. Baufeld B derweil, welches auch Bestandteil des Konzeptes der STRABAG Real Estate GmbH ist, startet erst in die Konzeptionsphase.

Bereits 2021 und 2022 sollen unterirdische Arbeiten für Kabellegungen und eine Tiefgarage beginnen, die mindestens eine Ebene haben soll. Der Stadtrat berät derzeit noch über eine mögliche zweite Ebene.

Oberbürgermeister Thomas Nitzsche versicherte auf Nachfrage, dass es auf jeden Fall Kapazitäten für die öffentliche Nutzung in dieser Tiefgarage geben wird, die die wegfallenden Parkplätze auf dem Eichplatz ausgleichen sollen.

Auf die Frage, wie der Eichplatz in Zukunft bei Veranstaltungen ersetzt werden soll (z. B. Rummel), meinte Bürgermeister Gerlitz, dass neue, kleinere Plätze entstehen würden. Wie auf diesen Plätzen Veranstaltungen ablaufen könnten, sei derzeit Thema bei JenaKultur.

Text: Johannes Pfuch

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