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Dramatische Schlussphase

87:98 gegen Bremerhaven: Jena verliert in Overtime

Im Duell der Jenaer Dru Joyce und der Bremerhavener Keith Benson.
Im Duell der Jenaer Dru Joyce und der Bremerhavener Keith Benson. Foto: Steffen Langbein

Nach einer dramatischen Schlussphase in der regulären Spielzeit verliert Science City Jena am Samstagabend in der fünfminütigen Overtime letztendlich deutlich gegen die Eisbären Bremerhaven mit 87:98.

Jena. Den besseren Start hatten die Gäste und lagen schnell mit 6:0 in Front. Wolf, Mazeika und Jenkins sorgten dafür, dass Jena dran blieb (8:9/ 3. Min). Viele Ballverluste auf beiden Seiten sorgten fast zwei Minuten für Punkteflaute. Fortan sammelte Jena zunächst mehr Fouls, die Gäste mehr Punkte und gingen mit fünf Zählern Vorsprung in die erste kurze Pause.

Zu Beginn der zweiten zehn Minuten hatten die Eisbären nach 73 Sekunden schon ihre fünf Teamfouls im Viertel. Jena traf nun besser, vor allem der Mann mit der Nummer „1“. Der Nigerianer Ikenna Iroegbu erzielte im zweiten Viertel, allein 17 Punkte, gekrönt mit dem Dreier zur 52:45-Pausenführung. Auch Youngster Jan Heber steuerte einen erfolgreichen Dreier bei.

Nach der Halbzeitpause lagen zunächst die Gastgeber weiterhin vorn, Bremerhaven ließ sich aber nicht abschütteln, mit einem 65:64 ging es in die letzten zehn Minuten. Als der bis dahin zweitbeste Jenaer Scorer Martynas Mazeika mit, umstrittenem, fünften persönlichen Foul vom Feld musste und die Gäste 75:71 vorn lagen (35.), dachten viele, das Spiel sei gelaufen. Aber Jena, vor allem in Person von Julius Jenkins mit drei Dreiern in der Schlussphase kam ran, ging in Führung und musste den Ausgleich schlucken (82:82).



Dann erzielte Jenkins mit der Schlusssirene das 84:82 – dachten alle, aber nach Videobeweis wurde der Treffer, offensichtlich eine Zehntelsekunde zu spät, annulliert und es ging in die Overtime. Dort waren die Gäste, mental gestärkt nach fast verlorenem Spiel, und nahmen die zwei Punkte mit nach Bremerhaven, „insgesamt auch verdient“, wie SCJ-Trainer Björn Harmsen fair resümierte.

Nach den beiden Heimspielen geht es nächste Woche für Science City auf Reisen. In Göttingen (10.11., 18:00 Uhr) hoffen die SCJ-Fans endlich mal auf Auswärtspunkte, bevor am Samstag (17.11., 20:30 Uhr) ratiopharm Ulm in der Sparkassen-Arena erwartet wird.

Jena: Iroegbu 26 Punkte, Jenkins 19, Mazeika 14, Wolf 8, McElroy 7, Mackeldanz 4, Heber 3, Theis 2, Joyce 2, Allen 2, Reyes-Napoles

Bremerhaven: Brangers 29 Punkte, Benson 16, Warren 14, Turner 14, Jackson 11, Wimberg 9, Breitlauch 5, Canty

Zuschauer: 2.513

Text: Steffen Langbein

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