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Viertelfinale erreicht

Pokal-Sensation: Jena siegt in Oldenburg

Unfassbare Schlussphase: Science City Jena gelingt in Oldenburg dicke Pokalsensation.
Unfassbare Schlussphase: Science City Jena gelingt in Oldenburg dicke Pokalsensation. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Dicke Pokal-Sensation: Science City Jena gewinnt am Sonntagabend in einer unfassbaren Schlussphase gegen die EWE Baskets in Oldenburg mit 94:91 und zieht somit ins Viertelfinale ein.

Oldenburg/Jena. Diese Heimreise dürfte entspannter und gut gelaunter ausfallen als die Fahrt am zurückliegenden Wochenende. Science City Jena bezwang am Sonntagabend den großen Favoriten der EWE Baskets Oldenburg in Niedersachsen sensationell mit 94:91 und zieht nach einem echten Dreier-Festival in das Viertelfinale ein.

Dramatisches Schlussviertel

Die Saalestädter drehten das bis zum Ende hin offene Duell mit viel Herz und Leidenschaft sowie der nötigen Portion Wurfglück im Verlauf eines hochdramatischen Schlussviertels.

Während Sid Marlon-Theis in der 37. Minute Jenas erste Führung erzielte (83:81) blieb Science City in den verbleibenden drei Minuten hochkonzentriert und bezwang die favorisierten Huntestädter in der Crunchtime nicht unverdient.

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Nach dem desaströsen Saisonstart in Berlin war es nicht einfach, zu den extrem gut besetzten und gut gecoachten Oldenburger zu fahren.

In der zweiten Halbzeit haben wir mit verschiedenen defensiven Varianten gut ins Spiel zurückgefunden und so den Rhythmus der Oldenburger gestört. In so einem engen Spiel sind es vor allem unsere erfahrenen Spieler, die die richtigen Entscheidungen getroffen haben."

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg):

"Ein verdienter Sieg für Jena. Ich habe unter der Woche versucht, nach dem Braunschweig-Spiel auf die Euphorie-Bremse zu treten. Denn das war nur das erste Spiel mit deutlichem Sieg - nicht mehr.

Das war von der Motivation her, das schlimmste, was passieren konnte: Ein perfektes Spiel und Jena gelingt in Berlin nichts. Das ist eine erfahrene Mannschaft, die keine große Motivationsrede ihres Coaches gebraucht haben, um hier bei uns ein anderes Gesicht zu zeigen.

Wir haben versucht, unser Team dementsprechend mental auf diese Situation vorzubereiten. In Halbzeit eins waren wir auch in unserem Rhythmus, in der zweiten Hälfte hat uns Jena Kopfzerbrechen bereitet und wir haben einfache Körbe nicht mehr gemacht."

Jena: Joyce 22 Punkt (7 Ass.), Mazeika 16, Theis 16, Jenkins 14, Iroegbu 12, Mackeldanz 5, Allen 4, McElroy 3, Wolf 2, Reyes-Napoles

1. Viertel 20:29 – 2. Viertel 41:53 – 3. Viertel 65:71 – 4. Viertel 94:91

Text: Tom Prager

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