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84:89 gegen Bremerhaven

Jenas Basketballer mit erster Saison-Niederlage

Im Duell der Jenaer Nico Brauner und der Bremerhavener Ethan Alvano.
Im Duell der Jenaer Nico Brauner und der Bremerhavener Ethan Alvano. Foto: Thomas Weigel

Erste Saison-Niederlage: Die Basketballer von Medipolis SC Jena verlieren am Sonntagabend ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 84:89.

Jena. Im vierten Spiel setzte es für Jenas Zweitliga-Basketballer die erste Niederlage der Saison. Gegen die Eisbären Bremerhaven unterlag Medipolis SC Jena vor ausverkauftem Haus, 961 Besuchern, mit 84:89.

Jena war nach drei Spielen Tabellenführer. Die Eisbären, in der Vorsaison als Tabellendritter in die PlayOffs eingezogen, starteten mit drei Niederlagen schlecht in die Saison. Dass sie besser sind als ihr Tabellenstand, zeigten sie nun ausgerechnet in Jena.



Das Spiel begann mit einem Dreier von Jarelle Reischel für die Eisbären (1.), Julius Wolf folgte mit den ersten zwei Punkten für Jena (2.). Bis zum 10:7 legten die Hausherren nun vor (4.), um nach drei Minuten ohne eigene Punkte die Gäste ihrerseits auf 15:10 davonziehen zu lassen (7.).

Bis kurz vor Ende der ersten zehn Minuten lag Bremerhaven 20:14 vorn, dann sorgte Stefan Haukohl mit sechs Punkten hintereinander für den Ausgleich. Durch einen Freiwurftreffer schoben sich die Gäste noch um einen Punkt nach vorn (10.).

In einem umkämpften, vor allem von Jena abwehrstarken zweiten Viertel erarbeiteten sich die Saalestädter einen Vorsprung von bis zu sechs Punkten (34:28). Allerdings holten die Gäste bis zur Pause wieder auf, ein knappes 41:40 rettete Medipolis SC Jena in die Halbzeit.



Auch im dritten Spielabschnitt lief das Jenaer Spiel nicht so flüssig wie erhofft, es blieb ein zähes Ringen um die Punkte. Nach kurzzeitiger Gästeführung zog die Trefferquote beim Team von Coach Domenik Reinboth wieder an und Jena bis auf 59:53 (26.) davon. Aber abschütteln ließen sich die Eisbären nicht. Bis zur letzten Viertelpause (30.) war es wieder etwas knapper (67:64).

Nach dreieinhalb Minuten im letzten Viertel lagen die Schützlinge vom US-Coach Michael May 72:69 vorn. Die Jenaer Coaches nahmen eine weitere Auszeit (34.). Das nutzte aber letztendlich nichts, die Eisbären sammelten bis zum 77:69 weitere fünf Zähler (35.) und behielten ihren Vorsprung.



Über 75:84 (28.) und 86:79 (39.) für die Gäste hielten sie die Hausherren auf Distanz. Sechs Sekunden vor Schluss traf Moritz Plescher dreifach zum 84:87, aber die Zeit reichte nicht mehr.

Die Eisbären nahmen nach zwei weiteren Freiwurftreffern den 89:84-Sieg mit auf die Heimreise in den Norden.

Am nächsten Samstagabend, 16. Oktober, 19:30 Uhr, kommt es für Medipolis SC Jena zum Spitzenspiel bei den mit vier Siegen noch ungeschlagenen Gladiators in Trier. Danach kommt Paderborn nach Jena (23. Oktober, 19:00 Uhr).


Jena: Wolf 21 Punkte, Haukohl 17, Thomas 10, Plescher 10, Kazadi 7, Chapman 6, Herrera 6, Simmons 5, Brauner 2, Radojicic 0, Alberton Rodrigues (DNP)

Bremerhaven: Yebo 17 Punkte, Reischel 17, Alvano 16, Love 10, Oehle 10, Moore 9, Laster 9, Davis 1, Konga, Drijencic

Zuschauer: 961 (ausverkauft)

Spielfilm: 1. Viertel 20:21 - 2. Viertel 41:40 - 3. Viertel 67:63 - 4. Viertel 84:89

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel


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