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Erfolgreicher Heimsieg

96:92 gegen Leverkusen: Jena gewinnt Spitzenspiel

Im Duell Jenas Topscorer Julius Wolf (l.) gegen den Leverkusener Dennis Heinzmann.
Im Duell Jenas Topscorer Julius Wolf (l.) gegen den Leverkusener Dennis Heinzmann. Foto: imago/Christoph Worsch

Science City Jena erzwingt am Donnerstagabend mit dem 96:92-Heimsieg über Leverkusen das nächste Endspiel um den Aufstieg.

Jena. Die ersten Punkte im Spiel erzielte Andrew David Smith mit einem Dreier für Jena. Dann übernahm Bayer kurz die Führung. Bis zum 7:5 lief es gut für die Gäste.

Dann sorgte Science City mit einem 11-Punkte-Lauf für den ersten zweistelligen Vorsprung im Spiel (5.). Leverkusen zielte zwar gut (erster Fehlwurf nach 6:32 Minuten), hatten da aber auch schon sieben Ballverluste.



Jena brachte das erste Viertel, auch geprägt durch wenig Fouls (2:2), mit 24:18 "nach Hause". Die zweiten zehn Spielminuten verliefen ausgeglichener. Bayer kam etwas näher, bis auf 23:26 ran (14.).

Science City sorgte wenig später mit einer Achter-Serie wieder für etwas Luft (41:28). Bis zur Halbzeit holte der PlayOff-Tabellenführer aber wieder ein paar Punkte auf.

Nach dem Seitenwechsel kam Bayer schnell heran, bis auf drei Punkte beim 40:43. Jena fand aber seine Treffsicherheit wieder, knackte als erste die 50-Punkte-Marke. Danach zog Science City bis auf 64:51 davon (27.), sehr zum Missfallen vom Gästetrainer, Ex-Nationalspieler "Hansi" Gnad. Bayer kam bis zur Pausensirene wieder etwas heran.



Im letzten Viertel mühte sich der Deutsche Rekordmeister (14 Titel), aber Jena hatte meist die richtige Antwort rechtzeitig parat. In der Schlussminute wurde es trotzdem noch spannend. Beim 90:87 traf Haris Hulic nur den Ring, 42 Sekunden vor Schluss.

Den Rest spielten die Menz/ Clauss-Schützlinge cool herunter und verließen als 96:92-Sieger das Parkett.

Damit liegen Leverkusen und Jena in der PlayOff-Tabelle mit vier Siegen gleichauf. Am letzten Spieltag, Sonntag, muss Jena in Rostock ran, Leverkusen gegen Quakenbrück.



Gewinnt nur einer von beiden, steigt dieses Team auf. Gewinnen (oder verlieren) beide, kommt es am Dienstag, 4. Mai, in Jena zum Entscheidungsspiel.

Jena: Wolf 18 Punkte, Hill 16, Lodders 16, Odiase 10, Nixon 8, Haukohl 8, Tyus 7, Nawrocki 5, Holland 3, Smith 3, Jostmann 2, Radojicic

Spielfilm: 1. Viertel 24:18 – 2. Viertel 43:36 – 3. Viertel 68:60 – 4. Viertel 96:92

Text und Fotos: Steffen Langbein

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