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Nach kämpferischer Leistung

104:99 gegen Leverkusen: Jena feiert Heimsieg

Jenas Topscorer Julius Wolf im Duell mit den Leverkusenern Eddy Edigin und Dennis Heinzmann (r.).
Jenas Topscorer Julius Wolf im Duell mit den Leverkusenern Eddy Edigin und Dennis Heinzmann (r.). Foto: Thomas Weigel

Science City Jena gewinnt am Sonntagabend nach kämpferischer Leistung sein Heimspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 104:99.

Jena. In einem über 40 Minuten hart umkämpften Match sicherte sich Science City Jena gegen Bayer Leverkusen mit 104:99 den nächsten Heimsieg, diesmal im Gegensatz zur Vorwoche ohne Verlängerung.

Im Spiel setzten zunächst die Offensivreihen die Akzente. Für Jena ging es mit zwei Dreiern von Marcus Tyus und Julius Wolf gut los (1.). Aber auch Bayer zeigte sich danach treffsicher.

Nach einem 7:0-Lauf der Gäste, beim Spielstand von 18:16 nahm Steven Clauss, der den erkrankten Cheftrainer Frank Menz diesmal ersetzte, schon die erste Auszeit (5.). Es blieb weiterhin ein Offensivspektakel.



Mit dem fünften erfolgreichen Jenaer Dreier brachte Nixon sein Team mit der Schlusssirene des ersten Viertels 31:30 in Führung.

Im zweiten Spielviertel ging die Punktejagd weiter. Allerdings standen beide Teams defensiv etwas besser, oder trafen vorn weniger, je nach Betrachtungsweise. Keiner konnte sich entscheidend absetzen.

Jena lag zwar dann mal mit drei Punkten vorn (50:47), aber acht Zähler in Folge brachte Bayer wieder in Front. Diesmal klappte es nicht mit dem Dreier kurz vor der Sirene, Kasey Hill scheiterte. Somit führten die Gäste zur Halbzeit.

Science City erwischte den besseren Start nach dem Seitenwechsel und holte sich zunächst die Führung zurück. Das Wechselspiel ging aber weiter, kein Team konnte sich in den folgenden Minuten mit mehr als vier Punkten absetzen.


Die Trefferquote sank, die Foulquote stieg. Auch Leverkusen, in der ersten Halbzeit lediglich dreimal mit Fouls belegt, holte nun auch in dieser Rubrik auf.

Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels sorgte ein erfolgreicher Dreier von Grant Dressler und dazu ein Technisches Foul gegen Jena, dem weitere drei Gästepunkte folgten, für eine klarere Gästeführung, vor der letzten Pause mit zehn Punkten.

In das Schlussviertel startete Jena mit zwei Dreiern (insgesamt 14 erfolgreiche) und startete damit die Aufholjagd. Beim 90:90 stand das Spiel auf des Messers Schneide, beide Teams trafen über zwei Minuten gar nicht.



Schließlich legte Kasey Jamal Hill den Ball zum 92:90 in den gegnerischen Korb (37.), diese Führung gab Jena nun nicht mehr her. Zwei Minuten vor Schluss fiel auch noch die 100-Punkte-Marke, den Gästen blieb diese knapp verwehrt.

Jena gewann mit 104:99 und rückte mit dem zehnten Sieg (aus 13 Spielen) wieder auf Platz Zwei. Die Tabelle ist allerdings wegen unterschiedlicher Spielanzahl der Teams (zwischen 10 und 17) ziemlich verzerrt.

Jena: Wolf 30 Punkte, Tyus 25, Hill 14, Lodders 12, Haukohl 12, Nixon 7, Jostmann 2, Radojicic 2, Alberton Rodrigues, Smith, Bank

Leverkusen: Dressler 21 Punkte, Mann 18, Bacak 15, Edigin 14, Lohaus 11, Heinzmann 10, Hujic 7, Eberhardt 3, Funk

Spielfilm: 1. Viertel 31:30 – 2 Viertel 52:55 – 3. Viertel 74:84 – 4. Viertel 104:99

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel


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