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Am 2. Adventssonntag

Science City Jena empfängt die Gladiators aus Trier

Am 2. Adventssonntag ist wieder Heimspiel in der Sparkassen-Arena in Jena.
Am 2. Adventssonntag ist wieder Heimspiel in der Sparkassen-Arena in Jena. Foto: Grafik/Science City Jena

Gladiatur am 2. Adventssonntag: Jena empfängt reboundstarke Rheinland-Pfälzer.

Jena. Schlag auf Schlag geht es für Jenas Bundesliga-Riesen zum Start in den Basketball-Dezember 2020. Beginnend mit der Partie gegen die Gladiatoren aus Trier liegen bis Heiligabend drei gleichermaßen interessante wie hohe Heimspiel-Hürden vor der Mannschaft von Cheftrainer Frank Menz.



Wie gewohnt überträgt Sportdeutschland TV das Duell am Sonntagnachmittag aus Jena-Burgau live und in Farbe.

Hier geht es direkt zur Live-Übertragung.

Während der Schlagabtausch gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz am 2. Adventssonntag Jenas ambitionierten „Arena-Dezember“ eröffnet, wurde das für Mittwochabend bei den Artland Dragons angesetzte Auswärtsspiel aufgrund häuslicher Isolation des Team aus Niedersachsen kurzfristig gecancelt.

Gegen Rostock am 13. Dezember

Ungeachtet dessen steht mit dem Duell gegen den ProA-Tabellenzweiten und Aufstiegsfavoriten Nummer 1, die ROSTOCK SEAWOLVES, am 13. Dezember 2020 ab 16.30 Uhr das bisher wohl dickste Brett im Hausaufgaben-Heft der Saalestädter.

Komplettiert mit der Nagelprobe gegen die MLP Academics aus Heidelberg am 20. Dezember ab 16.30 Uhr bleibt Science City Jena nur bedingt Zeit für Besinnlichkeit an den nächsten drei Adventssonntagen.



Doch wie immer gilt es zunächst Gegner für Gegner einzeln zu betrachten und da machen die Gladiators am 2. Advent den Anfang. Die Mannschaft von der Porta Nigra gastiert mit einer ausgeglichenen 2:2-Bilanz an Saale, musste am Mittwoch in einer Nachholpartie des 5. Spieltages bei Phoenix Hagen eine derbe 77:104-Klatsche verkraften.

Während die Feuervögel in diesem Spiel speziell aus der Distanz „Geburtstag feierten“, Trier mit 14 von 27 Dreier (52 Prozent) aus der Halle schossen, werden die Gladiators in Jena bestrebt sein, sich für die drei Tage zuvor erlittene Pleite umgehend zu rehabilitieren.

Natürlich wird in diesem Duell kein Maximus Decimus Meridius für die Rheinland-Pfälzer auflaufen. Dennoch sollte man den kampfstarken Kader des Niederländers Marco van den Berg keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Speziell auf den kleinen Positionen wird Science City Jena alle Hände voll zu tun bekommen.



Angeführt durch den Ex-Jenaer Chase Adams (2011/2012, 14.0 PpG) und den variablen Combo Guard Jonas Grof (kam aus Hagen, 6.0 PpG, 3.8 ApG, 4.3 RpG), zählen der Luxemburger Nationalspieler Thomas Grün (11.5 PpG, 50% 3PT) sowie Triers Duracell-Hase Kevin Smit (9.0 PpG) zu den wichtigsten Korsettstangen der Moselstädter.

Während die Gladiators aktuell auf ihren 37-jährigen Oldie Jermaine Bucknor und möglicherweise auch erneut auf den starken, aus Rostock an die Mosel gewechselten Kalidou Diouf verzichten müssen, sorgte man mit der Nachverpflichtung des 2,04m großen Belgiers Jonathan Dubas (12.8 PpG, 6.3 RpG) für starke Kompensation.

Im Duett mit dem aus Island in die deutsche Weinregion gewechselten Robert Nortmann (9.8 PpG, 7.3 RpG) verfügt Trier trotz der Ausfälle auch unter den Körben über ein gefährliches Tandem.

Wie unbequem Jenas erste Dezember-Gäste sein können, unterstrichen die Gladiators in der Vorsaison am 01. März 2020 in Burgau. Bis kurz vor Ende mit 84:82 in Führung liegend, war es der längst legendäre Dreier von Science-City-Kapitän Dennis Nawrocki parallel zur Schlusssirene, der das Duell doch noch zugunsten der Thüringer kippte und die Arena in ein Tollhaus verwandelte.



„Die Gladiators sind ein sehr ambitioniertes Team. Ich bin sicher, dass sie in die Playoffs kommen möchten, tendenziell eher besser abschneiden wollen und dafür auch über die notwendige Qualität verfügen“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz.

„Das ist ein richtig guter Gegner für uns, den wir sehr ernst nehmen müssen. Auch wenn möglicherweise mit Bucknor und Diouf zwei wichtige große Spieler fehlen, hat Trier mit Dubas einen starken Spieler nachverpflichtet. Mit Smit, Adams, Grof und Grün haben sie zudem auf den kleinen Positionen viele sehr gute und erfahrene Jungs in ihrem Kader. Bei uns ist Zamal Nixon derzeit angeschlagen, der Rest der Mannschaft ist fit. Natürlich wollen wir den vierten Sieg in Folge einfahren, aber das wird ganz sicher kein Selbstläufer“, so Frank Menz abschließend.


Text: Tom Prager

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