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85:84 gegen Trier

Jena mit Heimsieg: Nawrocki trifft mit Buzzer-Beater

Jenas Dennis Nawrocki war der Match-Winner des Tages.
Jenas Dennis Nawrocki war der Match-Winner des Tages. Foto: Steffen Langbein (13)

Last-Minute-Heimsieg für Science City Jena: Dennis Nawrocki trifft mit dem Buzzer Beater zum 85:84 gegen die Gladiators aus Trier!

Jena. Wieder mal gewann Science City Jena ein Spiel nach Rückstand und Aufholjagd. Diesmal versenkte Dennis Nawrocki mit der Schlusssirene einen Dreier zum 85:84-Sieg.

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, bei dem sich kein Team wirklich absetzen konnte. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gäste aus Trier mit drei Punkten vorn. Mitte des zweiten Viertels schien es, als ob die Gladiators sich etwas absetzen konnten.



Beim 36:27 kratzten sie an der Zehn-Punkte-Vorsprung-Marke. Aber mit einem 11:0-Punkte-Lauf kam Jena zurück und zur Halbzeit stand 38:38.

Nach der Halbzeitpause legte zunächst Jena immer mal ein paar Punkte vor, jedoch nicht mehr als fünf. Trier ließ sich nicht abschütteln und hatte vor dem Schlussabschnitt die Nase wieder vorn (64:60).


Im Schlussabschnitt lagen die Gäste fast immer vorn. Erst 14 Sekunden vor dem Schluss konnte Julius Wolf, der dem im Angriff befindlichen Jordan Geist den Ball stahl, zum 82:82 ausgleichen.

Aber im Gegnzug machte Geist seinen Fehler wieder gut und brachte sein Team wieder nach vorn, 2,7 Sekunden blieben Jena noch. Aber es wurde noch knapper bis zum allerletzten Einwurf.

0,4 Sekunden standen noch auf der Uhr, als Dennis Nawrocki beim letzten Einwurf den Ball bekam und jenseits der Dreierlinie versenkte. So wurde aus dem 82:84 noch ein 85:84-Sieg und die Arena zum Tollhaus.

Die Gäste um Coach Christian Held standen nun ziemlich bedröppelt da. Ein Held war an diesem Tag ein anderer...



Jena sicherte sich mit diesem Sieg zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Mit 16 Siegen stehen sie nach wie vor auf dem dritten Platz.

Am kommenden Wochenende stehen in Leverkusen (Freitag, 6.3., 19:30 Uhr) und Sonntag (8.3., 16:00 Uhr) zu Hause gegen Schwenningen die nächsten Spiele auf dem Plan.


Science City Jena – Gladiators Trier  85:84 (20:23, 38:38, 60:64)  

Jena: Herrera 18 Punkte (18 Reb), Nawrocki 14, Stokes 13, Loesing 12, Gilder-Tilbury 11, Mackeldanz 6, Wolf 4, Leon 4, Vest 3

Trier: Geist 21 Punkte, Gloger 18, Adams 9, Smit 8, Bucknor 8, Hennen 5, Grün 5, Dietz 4, Ilzhöfer 4, Dranginis 2

Zuschauer: 2.100

Text: Steffen Langbein

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