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Ritterspiel um die Playoffs

Heimspiel in Jena: Science City empfängt Kirchheim

Science City Jena hofft vor der zweiwöchigen Länderspielpause auf eine volle, lautstark anfeuernde und leidenschaftlich mitgehende Sparkassen-Arena.
Science City Jena hofft vor der zweiwöchigen Länderspielpause auf eine volle, lautstark anfeuernde und leidenschaftlich mitgehende Sparkassen-Arena. Foto: Jürgen Scheere/Archiv

Science City Jena empfängt am morgigen Samstagabend die Kirchheim Knights zum Ritterspiel um die Playoffs in der Sparkassen-Arena.

Jena. In Erwartung der möglichen Rückkehr von Kapitän Dennis Nawrocki empfängt Science City Jena am Samstagabend die Kirchheim Knights zum 26. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Während sich die Saalestädter mit einem Erfolgserlebnis in ihre gut zweiwöchige Länderspielpause verabschieden wollen, nach den beiden Siegen gegen Rostock und in Karlsruhe mit breiter Brust in das Duell gegen die Ritter starten, standen hinter der endgültigen Mannschaftszusammenstellung nach dem Training am Donnerstagabend noch ein paar größere Fragezeichen.

Doch auch ganz ungeachtet des endgültigen Jenaer Spieltageskaders, der am Samstagabend um 19.00 Uhr die Ritter aus Baden-Württemberg in der Sparkassen-Arena empfängt, geht es für den Thüringer Tabellendritten um die Verteidigung des Platzes hinter Chemnitz und Bremerhaven sowie die Absicherung des Heimvorteils der im April beginnenden Playoffs.

Zwar kehrte Jenas Flügelspieler mit der Nummer 2 am Montag kurzzeitig ins Mannschaftstraining zurück, dennoch war dem zuletzt aufgrund eines grippalen Infekts aussetzenden Kapitän seine Ausfallzeit deutlich anzumerken.



„Natürlich fehlt Dennis als Zündkerze, Energizer und Führungsspieler. Nachdem er jetzt über mehrere Spiele gefehlt hat merken wir das schon sehr deutlich“, sagt Interimstrainer Steven Clauss vor dem Duell gegen die Ritter aus Baden-Württemberg. „Aktuell ist noch nicht abzusehen, ob er schon am kommenden Wochenende zurückkehren kann“, so Steven Clauss.

In Kombination mit den beiden weiterhin pausierenden Centern Oliver Mackeldanz und Lars Lagerpusch muss demnach davon ausgegangen werden, dass es am Samstagabend der Kader richten soll, der sich zuletzt spiel- und reboundstark präsentierte.

Sowohl im Heimspiel gegen Rostock als auch in der Begegnung bei den Karlsruhe Lions stemmten sich die Thüringer, die Ausfälle kollektiv abfedernd, gemeinsam gegen die jeweiligen Kontrahenten und errangen zwei enorm wichtige Siege.

„Natürlich ist es keine optimale Situation, wenn gleich drei Spieler fehlen. Das beeinflusst die Mannschaft schon sehr, da wir ganz anders rotieren müssen und einige Jungs out of Position spielen. Das verändert die komplette Struktur und Statik unseres Spiels, speziell in der Verteidigung“, so Steven Clauss vorab.



Die Arbeit in der Defense, speziell beim Rebound, wird gegen auch die Knights von Beginn an eine enorm wichtige Rolle spielen.

Während die Teckstädter eine in den letzten Wochen und Monaten enorm beeindruckende Aufholjagd hinlegen konnten, gelang es dem Team unter Leitung von Trainer David Rösch sowie übergangsweise davor Brian Wenzel (als Spieler in der Saison 2010/2011 das Jenaer Trikot tragend), einen Lauf zu starten, der beim 98:87-Hinspielsieg von Science City in dieser Form nicht zu absehbar war.

Damals, am 12. Oktober 2019, zierten die Baden-Württemberger noch das Tabellenende der ProA, entrundeten sich jedoch nach einer derben 103:70-Klatsche bei Phoenix Hagen am 23.11.2019 anschließend mit einer beachtlichen Bilanz von neun Siegen in 13 Spielen und dürfen nun wieder optimistisch in Richtung Postseason blicken.

Science City ist also gut beraten, die sicher auch weiterhin erfolgshungrigen Ritter im Ritterspiel am Samstagabend nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, um sich mit einem Heimsieg in die Länderspielpause verabschieden zu können.

Text: Tom Prager

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