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Weiterhin weiße Weste

76:74-Heimerfolg: Jena mit Zittersieg gegen Karlsruhe

Science City Jena teilt sich mit dem Last-Minute-Sieg gegen Karlsruhe, punktgleich die Tabellenführung mit Bremerhaven und Heidelberg.
Science City Jena teilt sich mit dem Last-Minute-Sieg gegen Karlsruhe, punktgleich die Tabellenführung mit Bremerhaven und Heidelberg. Foto: Steffen Langbein
Weiterhin weiße Weste in Pro A: Science City Jena siegte am Mittwochabend im vierten Saisonspiel nach wechselhaftem Spielverlauf am Ende knapp mit 76:74 gegen die Karlsruher Lions.

Jena. Zunächst sah es allerdings nicht nach einem Basketball-Krimi aus. Im ersten Viertel (28:13) war Jena den badischen Gästen klar überlegen und es schien nur eine Frage der Höhe des Sieges zu sein. Dennis Nawrocki allein versenkte drei Dreier.

Das sich Spiele auch schnell drehen können, weiß man aber nicht erst seit dem ersten Saison-Heimspiel, als Jena einen 21-Punkte-Rückstand gegen Ehingen noch in einen Sieg umwandelte. Diesmal waren es die Gäste, die ab dem zweiten Viertel Punkt für Punkt gut machten.

Die Menz-Schützlinge trafen minutenlang nicht, auch die Freiwurfquote war wieder sehr mager. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf acht Punkte geschmolzen, noch hieß es 39:31 für Jena.



Auch nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Karlsruher, die den besseren Lauf hatten. Beim 47:47-Unentschieden nach 27 gespielten Minuten war der Vorsprung aus dem Anfangsviertel erstmals aufgebraucht.

Die Gäste gingen mit einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Spielminuten. Der Vorsprung wuchs noch bis auf neun Punkte an (66:57 für die Lions), da waren noch 4:36 Minuten zu spielen.

Nun drehten die Zeissstädter aber wieder auf und rangen die Lions tatsächlich noch nieder. Punktgarant in der entscheidenden Spielphase war Julius Wolf, der die letzten neun Jenaer Zähler machte und damit den Sieg sicherte.

Die Gäste hatten gegen Ende auch ein Foul-Problem, drei Spieler mussten mit fünf Fouls vorzeitig vom Feld. Am Ende stand 76:74 auf der Tafel.

Nach vier Siegen in Folge fährt Jena nun zu den Kirchheim Knights (12. Oktober). Dann kommt MLP Academics Heidelberg zum nächsten Heimspiel (19. Oktober).

Jena: Nawrocki 23 Punkte, Wolf 22, Vest 7, Herrera 6, Mackeldanz 6, Loesing 4, Leon 4, Ferner 3, Bank 1, Radojicic, Jostmann

Karlsruhe: Pluskota 27 Punkte, Stromann 14, Norl 8, Gordon 7, Parker 6, Dunbar 4, Nzeakor 3, Beck 3, Sperber 2

Zuschauer: 1.706

Text: Steffen Langbein


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