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Neunte Niederlage in Folge

66:104 in Vechta: Jena taumelt Richtung Abstieg

Der Abstieg rückt für Science City Jena immer näher. Die Basketballer verloren am Ostersamstag in Vechta.
Der Abstieg rückt für Science City Jena immer näher. Die Basketballer verloren am Ostersamstag in Vechta. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Neunte Niederlage in Folge: Science City Jena kassiert am Samstagabend eine deutliche 66:104-Niederlage bei RASTA Vechta.

Vechta/Jena. Mit einer deutlichen 66:104-Niederlage kehrt Science City Jena aus Niedersachsen zurück. Die Mannschaft von Trainer Marius Linartas unterlag RASTA Vechta am späten Samstagabend vor 3.140 Zuschauern nach einer überschaubaren Vorstellung, ließ sich in der zweiten Halbzeit von denen sich kontinuierlich in einen Rausch spielenden Gastgebern komplett aus der Partie nehmen.

Während die Saalestädter zunächst einem verpassten Startviertel (28:13) hinterherlaufen mussten, zu Beginn des zweiten Abschnitts mit 17 Punkten (30:13) in Rückstand gerieten, kämpfte sich das Team von Marius Linartas in der Folge wieder bis auf 39:32 (16.) heran.



Zur Halbzeitpause mit 48:37 noch aussichtsreich in Schlagdistanz liegend, verloren die Thüringer nach dem Start in die zweite Hälfte komplett den Faden. Durch individuelle Ballverluste und sich häufende Fehlwürfe auf Jenaer Seite begünstigt, setzten sich die Gastgeber bis zur 30. Minute vorentscheidend auf 78:47 ab.

So entwickelte sich das Duell zu einer Heimspiel-Gala der Niedersachsen, die sich mit ihrem 21. Saisonsieg vorzeitig für die Playoffs qualifizieren konnten.

Marius Linartas (Science City Jena): „Gratulation an Vechta zu diesem überzeugenden Sieg. RASTA hat eine gute Reaktion auf das Spiel in Berlin gezeigt. Von unserer Seite war das leider zu wenig. Wir haben uns 21 Ballverluste erlaubt, auch geschuldet der aggressiven Vechtaer Defense. Nach dem 2. Viertel sah es so aus, als würden wir noch im Spiel sein. Aber in der 2. Halbzeit haben sie uns geradezu zerstört, waren uns in allen Belangen überlegen. Jetzt werden wir schnell die Sachen packen, nach Hause fahren, uns dort in der Halle einschließen und auf das nächste Spiel vorbereiten.“

Pedro Calles (RAST Vechta): „Ich denke auch, dass wir heute eine gute Reaktion gezeigt haben. Nach dem Spiel in Berlin habe ich den Jungs gesagt, dass ein nächstes Spiel in nur 48 Stunden das beste ist, was uns passieren kann. Denn in den letzten zwei Wochen haben wir wirklich gut trainiert, hatten jedoch unseren Rhythmus verloren. Heute war es wichtig, dass wir gleich von Beginn an wieder unsere Identität zeigen.



Wir haben uns während des Spiels nicht damit beschäftigt, was auf der Anzeigetafel steht, sondern uns darauf konzentriert, unseren Plan durchzuziehen. Wir haben über 40 Minuten eine ordentliche Partie abgeliefert, so dass wir auch die Spielzeit gut verteilen konnten. Die Leistung der ganzen Mannschaft war wirklich gut. Jetzt kommt eine wichtige Trainingswoche auf uns zu, weil wir nach dem Samstagsspiel in Würzburg bereits am Dienstag wieder dran sind. Also, regenerieren, auf Würzburg vorbereiten und immer weiter machen.“

1. Viertel 28:13 – 2. Viertel 48:37 – 3. Viertel 78:47 – 4. Viertel 104:66

Jena: Roberts 17 Punkte, Williams 10, Allen 9, Mackeldanz 8, Reyes-Napoles 8, Jenkins 6, Mazeika 3, Wolf 2, Joyce 2, Theis 1, Marin, Heber

Text: Tom Prager

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