Anzeige
61:81-Heimniederlage

Science City: Giessen stark, Jena glücklos

Duell unter dem Korb: Jenas Ikenna Iroegbu und der Giessner John Bryant.
Duell unter dem Korb: Jenas Ikenna Iroegbu und der Giessner John Bryant. Foto: Steffen Langbein

Am Brett dominante GIESSEN 46ers bezwingen am Samstagabend vor 2.324 Zuschauern Science City Jena mit 81:61.

Jena. Auch gegen die Giessen 46ers konnten die Jenaer Basketballer ihren Negativlauf nicht beenden und kassierten am Ende mit 61:81 sogar die höchste Heimniederlage dieser Saison. Giessen blieb vorher sechsmal hintereinander ohne Sieg, Jena in sieben Punktspielen ohne Erfolg, eine Serie musste Samstagabend enden, aus Science-City-Sicht leider die der Gäste.

Nach der ersten Gäste-Führung durch Brandon Thomas glich Julius Jenkins mit seinem 900. Dreier in der Bundesliga (laut BBL-Statistik) zum 3:3 aus. Dies sollte der letzte Gleichstand im Spiel sein. Danach hielten die Hessen Jena immer auf Distanz, nach dem ersten Viertel mit drei Punkten, zur Halbzeit waren sie schon mit neun vorn.

Ein entscheidender Punkt, dass „leider unser Größter (Oliver Mackeldanz, 2,11m) heute verletzt ausfiel, bei Giessen (John Bryant, 2,11m) wieder dabei war.“, so SC-Trainer Björn Harmsen. Tatsächlich setzte John Bryant nach drei Spielen Verletzungspause in seinen 35:42 Spielminuten bemerkenswerte Bestmarken. 20 Rebounds im Spiel sind neuer Saisonbestwert und mit 21 Punkten blieb er knapp über dem Schnitt seiner 20,3 Punkte pro Match.



Nicht nur deshalb ließen die Freyer-Schützlinge auch in der zweiten Halbzeit nichts anbrennen. Im dritten Viertel waren die Offensivaktionen beider Teams nach dem 33:40 fast viereinhalb Minuten lang erfolglos. Das störte die 46er natürlich weniger, sie lagen schließlich vorn. Jena kam nicht mehr entscheidend heran.

Einen Höhepunkt gab es noch aus Jenaer Sicht, der Kandidat in der letzten Viertelpause traf beim zweiten Wurf und gewann somit das Fahrrad. Mit 50% hatte er eine bessere Trefferquote als die SCJ-Spieler (29%).

Auch im letzten Viertel nur noch mal auf sieben Punkte (62:59) heran, aber trotz Unterstützung des Publikums wurde es auch diesmal nichts mit einem Sieg. Den Schlusspunkt setzte der „Player of the match“ John Bryant, wer sonst.

Jena hat nun zwei Wochen Zeit vor dem nächsten Auswärtsspiel, am 18. Januar (20:30 Uhr) beim Tabellenzweiten Oldenburg, wo Jena in dieser Saison im Pokal positiv überraschte. Dann kommt Bamberg nach Jena (25. Januar, 20:30 Uhr).

Jena: Joyce 19 Punkte, Jenkins 11, Abrams 9, Allen 6, McElroy 6, Iroegbu 5, Reyes-Napoles 5, Theis, Wolf, Heber

Giessen: Bryant 21 Punkte, Montana 18,Thomas 15, Bell 8, Gordon 7, Landis 7, Agva 5, Kraushaar

Zuschauer: 2.324

Text: Steffen Langbein

Anzeige Anzeige
 
 
Anzeige Anzeige
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok