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Nach Halbzeitführung

2:2 bei Hertha II: Glücklicher Punktgewinn für Jena

Mit Kampfgeist und einer Portion Glück kann der FC Carl Zeiss Jena am Ende einen Punkt aus Berlin mitnehmen.
Mit Kampfgeist und einer Portion Glück kann der FC Carl Zeiss Jena am Ende einen Punkt aus Berlin mitnehmen. Foto: Thomas Weigel

Im Nachholspiel der Regionalliga Nordost gelang dem FC Carl Zeiss Jena bei Hertha BSC II am Mittwochabend nur ein 2:2, das zweite Auswärts-Unentschieden in Folge nach dem 0:0 in Luckenwalde vor vier Tagen.

Berlin/Jena. Der FC Carl Zeiss Jena machte von Beginn an Druck auf die „Hertha-Bubis“, ließ die Gastgeber vorerst nicht zur Entfaltung kommen. Die Berliner mussten oft rückwärts statt vorwärts spielen.

Gute Torchancen sprangen allerdings auch für Jena in der Anfangsphase nicht heraus, der letzte Pass in der torgefährlichen Zone kam noch nicht an. Im Gegenteil, die erste Torannäherung ging auf das Hertha-Konto, Cimo Röcker köpfte den Ball an den Außenpfosten (18.). Justin Schau prüfte Hertha-Torwart Florian Palmowski zum ersten Mal (21.).



Durch einen Foulelfmeter durch Timur Gayret gingen die Gastgeber nach einer knappen halben Stunde in Führung (29.). Der FCC erholte sich aber schnell vom Rückstand und erzielte durch Maximilian Wolfram fast postwendend den Ausgleich (31.). Und legte gleich noch einen darauf. Ein Flankenball von Rene Lange köpfte Maximilian Oesterhelweg zur 2:1-Führung ein (34.). Damit ging es in die Halbzeitpause.

Jena machte zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich wieder Druck und suchte offensiv seine Chancen. Allerdings mangelte es an der letzten Konsequenz  und Entschlossenheit vor dem Tor. Hinten rettete Lucas Stauffer bei einem Röcker-Kopfball auf der Linie (61.).

Zwei Hertha-Wechsel (65.) zahlten sich schnell aus. Einer der eingewechselten Joker, Joe Kodonu stand plötzlich frei und machte den 2:2-Ausgleich (67.).



Jena versuchte in den verbleibenden knapp fünfundzwanzig Minuten, auch mit einigen Spielerwechseln, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Aber es fehlte an geeigneten Mitteln, um für echte Torgefahr zu sorgen. Die Kunert-Elf hatte sogar noch Glück, dass Ensar Aksakal nur die Latte traf (85.). Alles in allem stand am Ende ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden.

Mit dem einen Punkt verbleibt der FC Carl Zeiss auf Tabellenplatz Fünf (24 Punkte). Am nächsten Wochenende steht das Thüringen-Pokalspiel in Meiningen an (Samstag, 9. Oktober, 14:00 Uhr). Danach kommt der BFC Dynamo, derzeit Zweiter mit 30 Punkten, zum Spitzenspiel ins Ernst-Abbe-Sportfeld (Freitag, 15. Oktober, 19:00 Uhr).

Hertha II: Palmowski - Morgenstern (ab 75. Najjar), Röcker, Fuchs, Gayret (ab 82. Albrecht), Aksakal, Haxha, Scherhant, Covic, Michelbrink (ab 65. Bustamente), Dirkner (ab 65. Kodonu)

FCC: Tom Müller - Strietzel, Slamar, Lange, Bergmann (ab 74. Krauß), Drinkuth (ab 74. Bürger), Stauffer, Oersthelweg (ab 87. Prokopenko), Wolfram (ab 87. Dedidis), Eisele

Tore: 1:0 Gayret (29./FE), 1:1 Wolfram (31.), 1:2 Oesterhelweg (34.), 2:2 Kodonu (67.)



Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel


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