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Halbfinale gewonnen

2:0 in Nordhausen: Jena zieht ins Pokal-Finale

Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena hat das Finale im Thüringenpokal erreicht.
Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena hat das Finale im Thüringenpokal erreicht. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt in Nordhausen das Thüringer Pokal-Halbfinale mit 2:0 und steht damit im Finale gegen Oberligist FSV Martinroda am 22. August.

Jena. Fünf Wochen nach dem Drittliga-Saisonfinale wurde es für den FC Carl Zeiss Jena schon wieder ernst. Das Pokal-Halbfinale beim zukünftigen Oberligisten in Nordhausen stand auf dem Spielplan.

Beide Teams mit wesentlich verändertem Personal, Jena nach dem Abstieg, Nordhausen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Das erste Pflichtspiel in Deutschland mit Zuschauern nach dem ChampionsLeague-Achtelfinale RB Leipzig gegen Tottenham am 10. März, so der MDR-Livestream-Reporter.

Keine Zeiss-Fans in Nordhausen

Der Albert-Kunz-Sportpark mit offiziell nur mit 632, statt maximal 1.500 zugelassenen, Zuschauern besetzt. FCC-Fans durften leider nicht rein, so das Wacker-Hygienekonzept.

Jena ging als Favorit ins Spiel und übernahm auch gleich das Zepter bei, im Schatten gemessenen, 35 °C.

Der Ball zappelte nach knapp acht Minuten zwar schon mal im Nordhäuser Tornetz, Jenas Fiedler war aber im Abseits. Wenige Minute später ging ein 22-Meter-Freistoß von Theodor Bergmann knapp vorbei (10.).



Noch enger war es bei Niclas Fiedler, der, allein vor Keeper Valentin Henning auftauchend, nur um Zentimeter am Pfosten vorbeizielte (13.).

Nordhausen mit einem der seltenen Vorstöße, eine wohl geplante Flanke von Richard Franz wurde ziemlich gefährlich, strich knapp über den Querbalken (21.).

Nach der ersten Trinkpause der FCC mit seiner bisher dicksten Chance. Fiedler wurde völlig freigespielt, konnte es praktisch selber machen, legte aber noch quer auf Dominik Bock, der, wohl etwas überrascht und noch leicht gestört, das Leder übers Tor semmelte (26.).

Auch Justin Schau nutzte die nächste gute Chance nicht (30.). Da auch weitere Jenaer Torchancen vor der Pause nicht genutzt wurden, blieb es zur Pause beim, für Wacker schmeichelhaften, 0:0.

Elfmeter bringt Jena in Führung

Fast eine Stunde verteidigte die vielbeinige Nordhäuser Defensive mit Einsatz und Glück ihr Tor, dann endlich die schon lange fällige Führung für Jena. Dafür brauchte der FCC einen Elfmeter, nach Foul von Simran Dhaliwal an Bock, den René Lange sicher verwandelte (59.).

Fiedler mit der Entscheidung

Niclas Fiedler sorgte mit seinem Solo und erfolgreichem Flachschuss zum 2:0 für den FCC ins lange Eck für die Vorentscheidung (75.).



Das war auch gleichzeitig der Endstand und der FC Carl Zeiss zieht damit in das Finale des Köstritzer Thüringenpokals gegen FSV Martinroda ein, welches am 22. August (14:45 Uhr) am „Finaltag der Amateure“ angepfiffen wird.

Nordhausen: Henning - Gümpel, Dhaliwal, Stix (ab 46. K. Schneider), Vopel, E. Schneider (ab 44. König), Penzler (ab 82. Litzenberg), Franz, Knopp, G.-E. Schneider, Pietsch

Jena: Sedlak - Fiedler,  Bock (ab 88. Amesse), Schau (ab 74. Leibelt), Eckardt (ab 86. Jobst), Bergmann, Grösch, Langer, Lange, Stauffer, Müller

Tore: 0:1 Lange (FE/59.), 0:2 Fiedler (75.)

Zuschauer: 632

Text: Steffen Langbein


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