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„Heimspiel“ in Würzburg

0:1 gegen Chemnitz: Jena verliert erstes Geisterspiel

Trotz einer ersten guten Halbzeit, musste sich am Ende der FCC gegen den CFC mit 0:1 geschlagen geben.
Trotz einer ersten guten Halbzeit, musste sich am Ende der FCC gegen den CFC mit 0:1 geschlagen geben.
Foto: FC Carl Zeiss Jena
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„Heimspiel“ in Würzburg: Der FC Carl Zeiss Jena unterliegt am Sonntag mit 0:1 (0:0) gegen den Chemnitzer FC.

Jena. Auch im ersten (Geister-) Spiel nach zwölf Wochen Corona-Pause konnte Jena keine Punkte gegen das Abstiegsgespenst sammeln und verlor sein Heimspiel gegen den Chemnitzer FC im Stadion der Würzburger Kickers mit 0:1.

Dabei begann Jena hoffnungsvoll, gleich mit der ersten Offensivaktion nach knapp zehn Sekunden, Raphael Obermair volley aus acht Metern, aber daneben (1.).

Der FCC hatte im ersten Spielabschnitt sogar Oberwasser. Das Manko jedoch, wie schon vor der Coronapause, zu wenig gefährliche Torchancen. Die dickste Chance gab es kurz vor der Pause, als Daniele Gabriele aus fünf Meter Entfernung das Leder nur an den Pfosten knallte (40.).



Die Chemnitzer Gäste kamen wacher aus der Pause und belohnten sich nach einer knappen Stunde mit dem Führungstreffer. Erik Tallig dribbelte parallel zur Strafraumgrenze ein paar Meter und zog aus 17 Meter mit sattem Linksschuss ab und der Ball zappelte im Netz (57.).

Jena bemühte sich um den Ausgleich, konnte den CFC aber nicht mehr entscheidend gefährden. Der Ex-Jenaer, Davud Tuma hatte gar in der Nachspielzeit das 0:2 auf dem Fuß, Jo Coppens parierte aber dessen Schuss aus Nahdistanz (90.+2.).

Die Chemnitzer bauten ihre erfolgreiche Rückrundenbilanz aus, sammelten nunmehr 17 Punkte aus neun Spielen. Der FC Carl Zeiss bleibt bei insgesamt 17 Saisonpunkten weiterhin als Tabellenletzter stehen, und verpasste es, den Abstand zu anderen Teams aus der Abstiegszone wenigstens etwas zu verkürzen.



Das nächste Spiel beim Tabellenführer in Duisburg findet am Mittwoch (19:00 Uhr) statt. Dann folgt das nächste Heimspiel, wo allerdings am Sonntag (7. Juni, 14:00 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern gespielt wird, steht derzeit noch nicht fest.

Trainerstimmen
(Quelle: FC Carl Zeiss Jena)

Patrick Glöckner (Chemnitz): "Es war ein brutaler Arbeitssieg. Wir sind unheimlich schwer ins Spiel reingekommen. Wir haben das in der Halbzeit angesprochen, waren dann aggressiver in den Zweikämpfen und haben ein schönes Tor geschossen. Letztlich war der Sieg etwas glücklich, über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren dürfen."

René Klingbeil (Jena): "Sehr schade. Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und nur das Tor vermissen lassen. Gabriele trifft leider den Pfosten. Chemnitz kommt besser aus der Pause und macht mit einem Sonntagsschuss das Tor. Die Jungs haben dann alles rausgehauen, ich kann ihnen keinen Vorwurf machen."

Jena: Coppens - Sulu, Grösch (ab 69. Rohr), Hammann, Fassnacht, Obermair, Gabriele (ab 79. Schau), Skenderovic (ab 59. Mickels), Kübler, Kircher (ab 59. Donkor), Günther-Schmidt,

Chemnitz: Jakubov - Sirigu, Hoheneder, Reddemann, Itter, Bohl, Garcia, Tallig (ab 84. Tuma), Langer, Bonga, Bozic (ab 78. Hosiner)

Tore: 0:1 Tallig (57.)

Zuschauer:
0

Text: Steffen Langbein