Der Vergangenheit stellen

9. November: Jena erinnert und gedenkt

Am Westbahnhof wird am 9. November wie jedes Jahr an die von hier deportierten Juden, Sinti und Roma in die KZs gedacht.
Am Westbahnhof wird am 9. November wie jedes Jahr an die von hier deportierten Juden, Sinti und Roma in die KZs gedacht.
Foto: Stadt Jena
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Jena gedenkt am 9. November der Vernichtung von Juden, Sinti und Roma und erinnert an die Ereignisse von 1989. Mit verschiedenen Veranstaltungen stellt sich die Stadt dem geschichtsträchtigen Tag.

Jena. Bereits am 8. November findet im Volksbad, 20 Uhr, die öffentliche Podiumsdiskussion „Wie umgehen mit der Vergangenheit? Der 9. November als Herausforderung und Chance“ statt.

Auftakt am 9. November ist ab 16 Uhr der Stadtrundgang „1989: Die Ereignisse in Jena“. Der Rundgang startet am Eingangsportal der Stadtkirche St. Michael. An der Kirche wird ab dem Nachmittag eine Lichtinstallation gezeigt. Vor der Kita „Janusz Korczak“ im Bibliotheksweg beginnt 17 Uhr ein Laternenumzug durch das Damenviertel.



Am Westbahnhof wird ab 19 Uhr wie alljährlich an die Deportation von Juden, Sinti und Roma in die Vernichtungslager gedacht. Im Abschluss laden die Organisatoren zum Konzert „Lieder gegen Diebe der Freiheit“ mit Heinz Ratz und Dota Kehr in die Stadtkirche in, Beginn ist 21 Uhr.

Hier der Link zum gesamten Programm

Text: Andreas Wentzel


© Jenaer Nachrichten

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