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Schreibwochen

Uni Jena schafft Schreiboase

Wie ein kreativer Schreibfluss entsteht, dazu können sich Promovierende und Postdocs während der Schreibwochen an der Uni Jena informieren.
Wie ein kreativer Schreibfluss entsteht, dazu können sich Promovierende und Postdocs während der Schreibwochen an der Uni Jena informieren. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Die meisten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler kennen das Problem: Die Ideen sind da, die Forschungsergebnisse liegen auf dem Tisch – aber sie kommen nicht dazu, sie aufzuschreiben. Aus diesem Grund schafft die Uni Jena für Promovierende und Postdocs in der Zeit vom 08. bis 19. September eine Schreiboase.

Jena. Im Arbeitsalltag fehlen oft einfach Zeit und Ruhe, um konzentriert schreiben zu können. Daher bietet die Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit dem Jenaer Schreibzentrum jetzt erstmals Schreibwochen für Promovierende und Postdocs an.

Vom 8. bis 19. September steht Promovierenden und Postdocs ganztags ein fester Arbeitsplatz im Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“ (Johannisstraße 13) zur Verfügung. Dort können sie sich zurückziehen, alle anderen Aufgaben zurückstellen, die sonst auf ihrem Schreibtisch warten, und konzentriert an ihrer aktuellen Publikation arbeiten. Bei einer Tasse Kaffee zwischendurch können sie sich auch mit den anderen Schreibwilligen austauschen.

„Für Studierende gibt es ja mittlerweile bundesweit Schreibnächte wie die ‚Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten‘, aber für Promovierende und Postdocs fehlt so etwas bisher“, erklärt Dr. Peter Braun vom Jenaer Schreibzentrum die Idee. „Aber gerade diejenigen, deren berufliches Weiterkommen vom Schreiben ihrer Promotion oder von wissenschaftlichen Artikeln abhängt, finden in ihrem Arbeitsalltag kaum Zeit für diese Aufgaben.“ „Da sich wissenschaftliche Texte aber nicht in einer Nacht schreiben lassen“, ergänzt Dr. Gunda Huskobla von der Graduierten-Akademie, „haben wir zwei Schreibwochen ins Leben gerufen.“

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können zusätzlich vor Ort auch das Rahmenprogramm des Schreibzentrums in Anspruch nehmen. „Wir unterstützen den Schreibprozess mit kurzen Impulsworkshops, in denen erklärt wird, was man tun kann, wenn man beim Schreiben nicht weiterkommt und wie ein kreativer Schreibfluss entsteht“, führt Dr. Peter Braun aus.

Weitere Informationen sind zu finden unter: www.jga.uni-jena.de/schreibwochen

Quelle: FSU Jena
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

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