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Gefrierender Regen

Blitzeis-Alarm in Jena: Stadt warnt vor lebensgefährlicher Glätte

Blitzeis-Alarm in Jena: Stadt warnt eindringlich vor lebensgefährlicher Glätte.
Blitzeis-Alarm in Jena: Stadt warnt eindringlich vor lebensgefährlicher Glätte.
Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de
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Blitzeis-Alarm in Jena: Stadt warnt eindringlich vor lebensgefährlicher Glätte.

Jena. Die Lage in Jena wird zunehmend kritisch: Gefrierender Regen sorgt dafür, dass Straßen und Gehwege innerhalb von Sekunden zu gefährlichen Eisflächen werden.


Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich vor unwetterartigem Glatteis – und die Stadt mahnt eindringlich zur Vorsicht.

Unwetterwarnung bis Dienstagmorgen

Für Jena gilt seit dem Nachmittag eine offizielle Unwetterwarnung. Bis Dienstag, 08:00 Uhr, kann sich jederzeit neues Blitzeis bilden.

Selbst wer nur kurz vor die Tür muss, sollte sich der Gefahr bewusst sein:


Ein falscher Schritt oder ein unbedachter Bremsvorgang können schon reichen, um zu stürzen oder die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz haben zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz, um auf mögliche Notfälle schneller reagieren zu können.


Die Stadt bittet eindringlich darum, Wege und Fahrten zu verschieben, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Besonders gefährlich sind:

  • Neben- und Anliegerstraßen

  • Brücken und Rampen

  • Parkflächen

  • Gehwege in Wohngebieten

Durch den einsetzenden Regen wird Streusalz teilweise weggespült – Glätte kann sich also minutenweise neu bilden, selbst dort, wo bereits gestreut wurde.


Stadt appelliert: Bleiben Sie zu Hause, wenn möglich.

Wer nicht zwingend raus muss, sollte es vermeiden. Wer unterwegs ist, sollte langsam gehen, sich gut festhalten und große Vorsicht walten lassen.

Für Autofahrer gilt: Tempo runter, Abstand rauf.

In Notfällen gilt die 112. Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117.


Außerdem bittet die Stadt darum, auf Nachbarinnen und Nachbarn zu achten, die Unterstützung brauchen könnten.

Quelle: Stadt Jena