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Mit 1,76 Promille unterwegs

Hundesuche in Jena endet in Handschellen

Weil eine Eskalation drohte, klickten bei dem Mann die Handschellen.
Weil eine Eskalation drohte, klickten bei dem Mann die Handschellen.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES/Archiv
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Betrunkener Mann in Jena randaliert auf der Suche nach seinem Hund und landet in Handschellen.

Jena. Auf der verzweifelten Suche nach seinem Hund hat ein 34‑Jähriger in Jena-Löbstedt am Mittwoch für einen Polizeieinsatz gesorgt – und landete am Ende selbst im Gewahrsam.

Der Mann klingelte zunächst bei einer 42‑Jährigen und verlangte lautstark die Herausgabe seines Hundes.


Doch die Frau hatte mit dem Tier überhaupt nichts zu tun. Der 34‑Jährige rastete aus, trat mehrfach gegen ihre Tür und beleidigte sie wüst.

Damit nicht genug: Kurz darauf suchte er einen ihm bekannten Nachbarn auf – und warf dort plötzlich einen Fernseher im Wert von rund 100 Euro aus dem Fenster. Danach flüchtete er.

Die alarmierte Polizei konnte den Mann wenig später stellen. Doch anstatt sich zu beruhigen, beschimpfte er sofort die Beamten und zeigte sich hochaggressiv.


Weil eine Eskalation drohte, klickten die Handschellen. Der Mann wurde in den Inspektionsdienst Jena gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab satte 1,76 Promille.

Währenddessen fanden andere Polizisten tatsächlich den vermissten Hund und brachten ihn zur Wohnanschrift des Besitzers. Erst dadurch beruhigte sich der 34‑Jährige wieder.


Ein Familienangehöriger holte ihn schließlich bei der Polizei ab.

Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung.

Quelle: Polizei Jena