Zeichen für Kinderrechte
Schöne Tradition: Sternsinger bringen Segen nach Jena
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Schöne Tradition: Sternsinger bringen Segen nach Jena und setzen Zeichen für Kinderrechte.
Jena. Mit Liedern, Segensspruch und Sammelbüchse haben die Sternsinger am Dienstag den Jenaer Oberbürgermeister Thomas Nitzsche besucht.
Die Kinder und Jugendlichen der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist brachten am Amtssitz des Stadtoberhauptes den traditionellen Segen mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ an.
Dieses setzt sich aus der Jahreszahl 2026 und dem lateinischen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) zusammen.
Zugleich machten sie auf das Schicksal von Kindern in Not aufmerksam.
Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht die Aktion Dreikönigssingen 2026 ganz im Zeichen des Engagements für Kinderrechte.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Bangladesch, wo rund 1,8 Millionen Minderjährige arbeiten müssen – viele von ihnen unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen.
Partnerorganisationen der Sternsinger unterstützen vor Ort Projekte, die Kindern den Schulbesuch ermöglichen und sie aus Arbeitsverhältnissen herausholen.
Anschließend besuchten sie und eine weitere Gruppe unter anderem die Evangelische Grundschule, den Freien Kindergarten, die Arbeitsagentur, das Präsidialamt der Universität sowie mehrere Unternehmen.
Am kommenden Wochenende werden insgesamt neun Gruppen in Jena und Umgebung unterwegs sein, um Wohnungen zu segnen und Spenden zu sammeln.
Weitere Informationen zur Aktion Dreikönigssingen und den Projekten der Sternsinger finden Interessierte hier.
Quelle: Stadt Jena
