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Dauermahnwache

Seebrücke Jena fordert Flüchtlingsaufnahme

Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung.
Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Foto: Kim Baumgarten/Archiv

Aufnahme gefordert: Die Ortsgruppe Jena der Seebrücke reagiert mit einer Dauermahnwache auf die menschenunwürdige Situation von flüchtenden Menschen an den EU-Außengrenzen.

Jena. Die Seebrücke Ortsgruppe aus Jena organisiert ab dem 05.03.2021 eine Dauermahnwache auf der Johannisstraße beim Faulloch. Den Auftakt wird eine Kundgebung am Freitag, dem 5. März um 16 Uhr auf der Johannistraße bilden.

Das Ziel ist, auf die menschenunwürdige Situation von flüchtenden Menschen an den EU-Außengrenzen aufmerksam zu machen, die laut den Organisatoren noch immer viel zu wenig Beachtung fände. Die Aktion solle die Menschen für dieses Thema sensibilisieren und insbesondere die Politik zum Handeln auffordern.

Am Wochenende vom 5. bis 7. März, dem Anfang der Dauermahnwache, schließt sich die Ortsgruppe Jena deswegen der Deutschland- und Österreichweiten Aktion „EvacEUateNow“ an, bei der sich in vielen verschiedenen Städten Protestcamps bilden werden.



Aktivisten und Aktivistinnen aus ganz Deutschland und Österreich fordern so ihre Regierungen dazu auf, alle Lager an den europäischen Außengrenzen zu evakuieren und den Menschen endlich ein menschenwürdiges Leben zuzugestehen.

Wohlstands- und Machtinteressen über Würde und Leben der Geflüchteten

„Es ist so einfach wegzuschauen, von dem, was an den EU-Außengrenzen passiert. Doch es kann nicht mehr sein, dass die Verantwortlichen lieber den einfachen Weg gehen, als ernsthafte und menschenwürdige Lösungen für die Situation zu finden“, äußert sich eine Mitorganisatorin des
Protestcamps, zum Thema.

Dabei fordern sie die sofortige Evakuierung der Geflüchtetenlager. Es handele sich um einen humanitären Notstand, deswegen sollten die Menschen nach Deutschland oder Österreich geholt werden, um ihnen hier ein friedliches Leben zu ermöglichen.



Die Seebrücke Jena macht die EU und insbesondere auch Deutschland und seine Politiker für die Verhältnisse in den Geflüchtetenlagern verantwortlich. Sie fordern die EU- und Bundespolitiker dazu auf, endlich das Europa zu schaffen, dass sie immer wieder anpreisen.

Den Flüchtlingen dürfe nicht weiter aus, so die Seebrücke, aus rassistischen Gründen die Menschenwürde verwehrt bleiben und Wohlstands- und Machtinteressen über deren Leben gestellt werden.

Die Mahnwache soll durch ihre Präsenz die Dringlichkeit des Problems darstellen. Es wird einen Infostand, sowie weiteres Programm geben, welches die Tage begleiten wird.

Quelle: Seebrücke Jena

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