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Keine Feier ohne Dreier

Jena bezwingt Bremerhaven deutlich mit 90:68

Julius Jenkins war mit 19 Punkten der Topscorer in der Partie gegen Bremerhaven.
Julius Jenkins war mit 19 Punkten der Topscorer in der Partie gegen Bremerhaven. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Mit einem überdeutlichen 90:68-Sieg verabschiedete sich Science City Jena am späten Mittwochabend aus der Heimspielsaison 2017.

Jena. Die Erstliga-Basketballer aus Ostthüringen schlugen die Eisbären Bremerhaven in einer mit 3.076 Zuschauern ausverkauften Sparkassen-Arena verdient, kompensierten den verletzungsbedingt Ausfall von Leistungsträger Martynas Mazeika durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung.

Während die Gäste von der Nordseeküste durch die Niederlage immer tiefer in die Krise rutschen, den vorletzten Tabellenrang belegen, hat Science City Jena bereits vier Siege und acht Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Während am kommenden Samstag die Fahrt zum Gastspiel beim Miteldeutschen BC bevorsteht, dürfen die Thüringer optimistisch zum Derby in den Weißenfelser Wolfsbau aufbrechen.

Die zuletzt vor den Weihnachtsfeiertagen bei ALBA Berlin geforderten Jenaer Basketballer legten in der Partie gegen die Nordseestädter los wie die vielzitierte Feuerwehr. Primär aus der Distanz abschließend und dabei hochprozentig treffend, erspielte sich Science City Jena eine 28:23-Führung nach dem Auftaktviertel. Auch im zweiten Abschnitt schien ein Trichter über dem Bremerhavener Korb zu liegen, der Jenas Würfe magisch anzog.

Wie an der Schnur gezogen rauschte das orangefarbene Spielgerät durch die Reuse der Gäste, deren Rückstand bis zur Halbzeitpause bereits auf 14 Zähler angewachsen war. Die Saalestädter, die sich mit einer hochverdienten 49:35-Führung in die Kabine verabschiedet hatten, konnten nach Rückkehr auf das Arena-Parkett an ihre konzentrierte Vorstellung der ersten Hälfte nahtlos anknüpfen.



Durch einen Distanzwurf von Julius Jenkins kurz nach Start der zweiten Halbzeit auf 52:35 (21.) enteilt, nahm die Partie ihren aus Jenaer Sicht erhofften Verlauf. Etwaige Bedenken, dass dieses Duell noch einmal knapp werden würde, versuchte Aufbauspieler Skyler Bowlin mit seinem Dreier zum zwischenzeitlichen 59:37 (23.) zu zerstreuen.

In der 30. Minute mit 70:48 in Front liegend, versuchte Science City die Partie bis zur Schlusssirene zu verwalten, was jedoch nur mäßig gelang. Die Norddeutschen nutzten den Start in die finalen zehn, um sich bis auf 76:63 (35.) zurückzukämpfen, fanden im Schlussspurt der von Jena nun souverän heruntergespielten Partie jedoch kein Mittel mehr den hochverdienten Sieg der Thüringer zu gefährden.

Arne Woltmann (Eisbären Bremerhaven): „Natürlich bin ich glücklich, dass wir gewonnen haben, vor allem auch in dieser Höhe. Es war zudem auch schön, in einer ausverkauften Arena aufzulaufen“, sagte Jenas Trainer Björn Harmsen nach dem souveränen Sieg. „Heute haben wir Werbung für den Basketball in Jena gemacht und hoffen, dass wir sie im Verlauf der Saison noch möglichst oft so voll bekommen. Die Jungs haben über die Weihnachtsfeiertage konzentriert und fokussiert trainiert und konnten sich heute mit diesem Sieg selbst belohnen“.

Björn Harmsen (Trainer Science City Jena): „Natürlich bin ich glücklich, dass wir gewonnen haben, vor allem auch in dieser Höhe. Es war zudem auch schön, in einer ausverkauften Arena aufzulaufen. Heute haben wir Werbung für den Basketball in Jena gemacht und hoffen, dass wir sie im Verlauf der Saison noch möglichst oft so voll bekommen. Die Jungs haben über die Weihnachtsfeiertage konzentriert und fokussiert trainiert und konnten sich heute mit diesem Sieg selbst belohnen“.

SCJ: Jenkins 19 Punkte, Bowlin 16, Allen 14, Reyes-Napoles 9, McElroy 8, Mackeldanz 8, Spearman 7, Ugrai 4, Clay 4, Wolf 1, Heber – Rahn (DNP)

Text: Tom Prager

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