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Negativtrend geht weiter

1:2-Niederlage in Cottbus: Jena auf Abstiegsplatz

Der Jenaer Marius Grösch (r.) im Zweikampf mit dem Cottbusser Kevin Scheidhauer.
Der Jenaer Marius Grösch (r.) im Zweikampf mit dem Cottbusser Kevin Scheidhauer. Foto: imago/Steffen Beyer

Auch bei Energie Cottbus konnte der FC Carl Zeiss Jena den Bock nicht umstoßen und kassierte die fünfte Auswärtspleite nacheinander. Mit der Niederlage rutscht der FCC auf einen Abstiegsplatz.

Jena. Die erste Chance für Cottbus hatte der gerade erst wieder aktivierte 35-jährige Dimitar Rangelov in der ersten Minute, der freistehend Jo Coppens forderte (1.). Die Gastgeber kamen besser ins Spiel und bestimmten die erste reichliche Viertelstunde, bevor Jena das erste Mal gefährlich vor das Energie-Tor kam. Eine Kühne-Flanke erreicht Firat Sucsuz, der direkt drauf hält, der Ball aber im Fünfmeterraum abgeblockt wird (18.).

Nach Costas Fernschuss, den Jenas Keeper sicher abfing (20.) und Wolframs Abwehrtat auf der Linie gegen einen Stein-Kopfball (22.), kam der FCC endlich besser in sein Offensivspiel. Matthias Kühne nahm Starkes Flanke direkt, Holthaus blockte den Schuss zur Ecke (28.).

Dann ließ Julian Günther-Schmidt nahe der Eckfahne zwei Verteidiger stehen, flankte flach in die Mitte, Manfred Starke rutscht in den Ball, aber Energie-Torhüter Avdo Spahic hatte den Ball (31.). Gerade in der Phase, als Jena Gleichwertigkeit erzielt hatte, kam Cottbus durch einen Jenaer Fehler im Spiel nach vorn zum Konter. Marcelo de Freitas Costa steuerte halbrechts auf Coppens zu, der noch toll parierte (41.). Aber die folgende Ecke von Fabio Viteritti köpfte Energie-Kapitän Marc Stein kraftvoll zum 1:0 ins Netz (42.).

Zwei Minuten später zupfte ein Jenaer den konternden Kevin Scheidhauer an der Schulter, direkt vor Cottbus-Trainer Wollitz Augen, der fast ausflippte, weil FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe nicht pfiff (44.).



Die zweite Hälfte hatte kaum begonnen, da nickte „Oldie“ Rangelow in seinem ersten Saisonspiel den Ball zum 2:0 ins Jenaer Netz (48.). Jena schlug aber zeitnah zurück. Julian Günther-Schmidt erzielte nach feiner Einzelleistung aus 18 Metern mit strammen Schuss den Anschlusstreffer (52.).

Jena erspielte sich nun mehr Ballbesitz, aber meist nur um den Energie-Strafraum herum. In den 16-er hinein kommen kaum gefährliche Bälle. Auch die Konter der Gastgeber waren zu ungenau, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.

Dennis Slamar hämmerte einen Freistoß aus guter Position und 20 Meter Entfernung nur in die Mauer, den Nachschuss drüber (88.). Auch die Brechstange in den dreieinhalb Minuten Nachspielzeit brachte keine nennenswerte Jenaer Torchance und somit keinen Punktgewinn mehr. Damit rutscht Jena in der Tabelle hinter Cottbus auf einen Abstiegsplatz.

Auf den FC Carl Zeiss Jena wartet nun das nächste Ostduell, zu Hause gegen Hansa Rostock am Samstag, 3.11. - 14:00 Uhr.

Cottbus:
Spahic - Weidlich, Stein, Matuwila, Holthaus, Kruse, Geisler (ab 61. Schlüter), Marcelo, Freitas, Viteritti (anb 90.+3. Baude), Rangelow (ab 62. Mamba), Scheidhauer

Jena: Coppens - Kühne (ab 46. Bock), Slamar, Gerlach, Grösch, Sucsuz, Schau (ab 63. Fel. Brügmann), Wolfram (ab 69. Tietz), Erlbeck, Günther-Schmidt, Starke

Tore: 1:0 Stein (42.), 2:0 Rangelow (48.), 2:1 Günther-Schmidt (52.)

Zuschauer: 7.403

Text: Steffen Langbein

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