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Business-Etikette kann man lernen

Etikette in der Geschäftswelt: Mit dem richtigen Stil kommt man weiter

Wer in der Geschäftswelt überzeugen will, muss stilsicher auftreten und die grundlegenden Regeln der Business-Etikette beherrschen.
Wer in der Geschäftswelt überzeugen will, muss stilsicher auftreten und die grundlegenden Regeln der Business-Etikette beherrschen. Foto: Q.pictures/pixelio.de

Jena ist mit ihren zahlreichen erfolgreichen Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsstandort Deutschlands. Wer in der Geschäftswelt überzeugen will, muss nicht nur Köpfchen und Erfahrung mitbringen, sondern auch stilsicher auftreten und die grundlegenden Regeln der Business-Etikette beherrschen.

Jena. Ob bei Verhandlungen mit Partnern und Kollegen, Gesprächen mit Kunden, der Präsentation des Unternehmens auf Messen oder einem Vorstellungsgespräch: Die Grundlage für erfolgreiche Kommunikation sind korrekte Umgangsformen.

Wichtig dafür sind ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, die Wertschätzung des Gegenübers und entsprechendes Feingefühl, um dessen unterschiedlichen Verhaltensweisen und Stimmungen richtig zu deuten und darauf angemessen zu reagieren. Neben einem taktvollen Verhalten gehört auch das ansprechende Erscheinungsbild zur Business-Etikette.

Gute Umgangsformen lernen – überall punkten

Die gute Nachricht ist: Business-Etikette kann man lernen. Einige Glückspilze besitzen zwar von Natur aus ein Gespür für das richtige Verhalten in der Geschäftswelt. Doch gerade Berufseinsteiger müssen sich die nötigen Eigenschaften oft erst noch aneignen. Dazu existiert eine Unmenge an Literatur und es werden zahlreiche Seminare, wie bei one-by-one oder bluecoaching angeboten.

Wer nicht ins kalte Wasser geworfen werden will, sollte diese Angebote zur Vorbereitung auf das Geschäftsleben wahrnehmen. Die klassischen Benimmregeln sind alles andere als altmodisch und verstaubt. Zwar mag in Start-ups und in der Kreativbrache eine eher lockere Atmosphäre herrschen und extravagantes Äußeres ist in gewissem Maße erlaubt, doch auch hier wird ein Grundgerüst an guten Umgangsformen vorausgesetzt: Höfliches Verhalten, saubere Kleidung und Respekt für den Gegenüber.

Andere Länder – andere Sitten: Auch wer die Soft Skills für das Geschäftsleben hierzulande scheinbar perfekt beherrscht, sollte sich unbedingt mit den spezifischen Business-Gepflogenheiten der Länder seiner internationalen Geschäftspartner auseinandersetzen. Das zeugt von Höflichkeit, beugt dem Tritt in ein Fettnäpfchen vor, weckt Sympathie beim Gegenüber, überzeugt und führt schneller zum Erfolg.

Angemessene Kleidung für die Businesswelt

Ein gepflegtes Erscheinungsbild bedeutet Respekt dem Gesprächspartner und der gesamten Situation gegenüber. Der individuelle Stil tritt im Geschäftsleben in den Hintergrund. Mit dem angemessenen Outfit wird der Träger oder die Trägerin ernst genommen. Besonders in Wirtschaftsunternehmen ist die Beherrschung einer relativ strengen Kleiderordnung Pflicht. Wer gerade anfängt in einem Unternehmen zu arbeiten, muss sich nicht davor fürchten zu fragen, welcher Dresscode in der Firma gilt. Allgemein wird zwischen den folgenden Dresscodes unterschieden:

  • Casual
  • Business casual
  • Business Attire
  • Business formal
  • Semi-formal

Der Business-Attire wird meist nur als Businesskleidung bezeichnet. Zu den Grundregeln des Business-Attires gehört für die Herren ein dunkler Anzug mit einem hellen, langärmligen Hemd, passende dunkle Herrensocken oder Kniestrümpfe, ein schwarzer Ledergürtel und hochwertige dunkle Lederschnürschuhe, aber auch eine ordentliche Frisur, manikürte Fingernägel, kein Körpergeruch und eine sorgfältige Rasur. Schmuck und Accessoires sind nur in Form von Uhren geeignet, die im höhen Preissegment liegen und Seriosität ausstrahlen.

No-gos sind ein heller oder auffällig gemusterter Anzug, Jeans, Cordanzug, keine Krawatte, Sneakers, offene Schuhe und helle Socken. Die Business-Kleiderordnung für die Damen sieht einen dunklen Hosenanzug oder ein dunkles Kostüm mit einer einfarbigen Bluse in einem Pastellton, ein dunkles Kleid, hautfarbige Strumpfhosen und dunkle geschlossene Lederpumps vor. Bunte Sommerkleider, Miniröcke, Jeans, Söckchen und Trägertops sind tabu. Die Höhe der Absätze sollte circa sechs Zentimeter betragen. Bei den Damen ist unauffälliger Schmuck und ein dezentes Make-up erlaubt.

Text: Susann Schmidt
Foto: Q.pictures/pixelio.de

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