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Protestzug durch Lobeda

Klinik-Streik in Jena: 300 Beschäftigte legten die Arbeit nieder

Es ist bereits der zweite Warnstreik am Jenaer Uniklinikum im laufenden Tarifkonflikt.
Es ist bereits der zweite Warnstreik am Jenaer Uniklinikum im laufenden Tarifkonflikt.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES
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Erneuter Warnstreik am Uniklinikum Jena: 300 Beschäftigte legten die Arbeit nieder.

Jena. Am Universitätsklinikum Jena haben am Dienstag rund 300 Beschäftigte ganztägig die Arbeit niedergelegt.

Pflegekräfte sowie Mitarbeitende aus Labor, Technik und weiteren Bereichen folgten dem ver.di‑Aufruf im Rahmen der Länder‑Tarifrunde.


Die Streikenden zogen am Morgen durch Jena‑Lobeda, um ihre Forderungen zu unterstreichen.


Der Protest war Teil eines bundesweiten Aktionstags an 22 Universitätskliniken.

Ver.di verlangt sieben Prozent, mindestens 300 Euro mehr im Monat, höhere Zuschläge sowie 200 Euro mehr für Auszubildende und deren unbefristete Übernahme.


Zudem kritisieren die Beschäftigten weiterhin unterschiedliche Wochenarbeitszeiten in Ost und West.

Gewerkschaftssekretärin Teresa Gärtner warf der TdL mangelnde Wertschätzung vor, da nach zwei Runden noch kein Angebot vorliege.


Der Warnstreik endet um 22 Uhr. Foto: Baumgarten/JENPICTURES

Die Notfallversorgung blieb trotz Streiks gesichert; bei planbaren Terminen kam es zu Einschränkungen.

Die Verhandlungen werden am 11. Februar 2026 in Potsdam fortgesetzt. Ver.di kündigte weiteren Druck an, falls erneut kein Angebot kommt.

Text: Jana Baumgarten