Frau und Hund gerettet
Heiligabend in Jena: Feuerwehr rückt zu Hausbrand aus
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Heiligabend in Jena: Feuerwehr rückt zu Hausbrand nach Isserstedt aus.
Jena. Im Jenaer Ortsteil Isserstedt endete der Heiligabend für eine Frau und ihren kleinen Hund in einem Albtraum aus Flammen, Rauch und eisiger Kälte.
Nach ersten Erkenntnissen wollte die Bewohnerin gegen 19 Uhr ihre Ethanolfeuerstelle nachfüllen – doch statt gemütlicher Festtagsstimmung kam es zu einer gewaltigen Stichflamme.
Innerhalb von Sekunden griff das Feuer auf die Einrichtung über.
Die 42‑jährige Frau erlitt dabei Verletzungen und musste nach einer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst ins Klinikum gebracht werden.
Während sich der Brand im Haus ausbreitete, rückte ein Großaufgebot der Berufsfeuerwehr Jena sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Isserstedt und Lützeroda an.
Auch das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Jena‑Zwätzen wurde alarmiert.
Unter schwerem Atemschutz kämpften sich die Einsatzkräfte durch den dichten Rauch ins Gebäude vor und verhinderten Schlimmeres. 
Der zunächst vermisste Hund, konnte durch die Feuerwehrleute wohlbehalten aus dem Haus gerettet werden.
Ein kleiner Lichtblick inmitten des Chaos: Ein Hund, der sich noch im Haus befand, konnte unversehrt gerettet und seiner Besitzerin übergeben werden.
Rund anderthalb Stunden dauerten die Lösch- und Sicherungsarbeiten.
Die eisigen Temperaturen von etwa –4 °C erschwerten den Einsatz zusätzlich:
Das Löschwasser gefror sofort auf der Straße, sodass die Feuerwehr den Bereich großflächig mit Salz abstreuen musste, um Glatteis zu verhindern.
Die Polizeiinspektion Jena hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Ablauf der Brandentstehung zu klären.
Fest steht jedoch: Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Wie hoch der Sachschaden ist, bleibt noch unklar.
