mit adventlichen Klängen
2.000 Euro-Spende: Schott-Chor Jena sang für Tschernobyl-Kinder
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Der Otto-Schott-Chor verzauberte Jena mit adventlichen Klängen und spendete zugleich 2000 Euro für den Verein Kinder von Tschernobyl.
Jena. Der Otto-Schott-Chor in Jena hat auch in diesem Jahr seine Tradition fortgesetzt und das Publikum mit festlichen Liedern, abwechslungsreichen Interpretationen und einer charmanten Moderation begeistert.
Unter der Leitung von Christian Herrmann entfaltete das Programm „Adventsträume“ in den Kirchen der Saalestadt eine besondere Klangfülle, die den Zuhörern ein Leuchten ins Gesicht zauberte.
Ein Höhepunkt war das Abschlusskonzert am vergangenen Montag in der Friedenskirche.
Moderator Matthias Danckwerts erinnerte dabei an die enge Verbindung des Chores mit dem Verein „Kinder von Tschernobyl in Jena e.V.“ und gedachte der Reaktorkatastrophe von 1986 sowie ihrer bis heute spürbaren Folgen.
Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die Kollekte des Konzerts dem Verein übergeben. 
Auch in diesem Jahr können sich die Kinder auf gefüllte Weihnachtsbeutel freuen. Foto: Bartsch
Die Mitglieder des Chores hatten von den fehlenden Spielsachen in den betreuten Dörfern erfahren und wollten mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass die Kinder trotz schwieriger Umstände Freude erleben können.
Der Verein organisiert seit Jahrzehnten die „Weihnachtsfahrt nach Belarus“ mit Geschenken, Hilfen in Notsituationen, Unterstützung für Schulen und Kindergärten sowie kulturellen Erlebnissen wie Theater- oder Zirkusbesuchen.
Da seit 2020 keine Kinder mehr zum Erholungsurlaub nach Jena eingeladen werden können, setzt der Verein verstärkt auf Hilfe vor Ort.
Mit der Spende von 2000 Euro trägt der Chor dazu bei, den Kindern ein Stück Lebensfreude zu schenken – eine Freude, die der Verein als ebenso wichtig für die Gesundheit betrachtet wie materielle Unterstützung. Dankbar nahm der Verein die großzügige Gabe entgegen.
Quelle: Tschernobylverein Jena
