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Nur mit Handschuhen anfassen

Tag der Werkstofftechnik der EAH Jena

Prof. Dr. Jürgen Merker mit einer Gruppe chinesischer Jugendlicher vom Internationalen Studienzentrum in Jena.
Prof. Dr. Jürgen Merker mit einer Gruppe chinesischer Jugendlicher vom Internationalen Studienzentrum in Jena. Foto: EAH Jena

Nur mit Handschuhen anfassen: 84 Thüringer Schüler waren am Donnerstag den Geheimnissen der Werkstofftechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena auf der Spur.

Jena. Was Metalle, Kunststoffe und Keramiken mit Energie, Mobilität oder Gesundheit zu tun haben, erfuhren am Donnerstag 84 Thüringer Schülerinnen und Schüler beim Tag der Werkstofftechnik der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Die meisten von ihnen kamen aus den Klassenstufen 11 bis 13, es waren jedoch auch interessierte Neuntklässler dabei.

Die Jugendlichen aus Erfurt, Jena und Pößneck sahen sich im Bereich der Werkstofftechnik gründlich um: hörten Vorträge, lernten das Studium kennen und erlebten vor allem Praxisbeispiele in den verschiedenen Laboren.

Vorgestellt wurden Verfahren und Nutzen der Kunststofftechnik, der Metallographie und der Werkstoffprüfung, ebenso wie die (fast) unendlichen Möglichkeiten der Forschung mit dem Elektronenmikroskop, das Vergrößerungen bis zu einer Million erlaubt.



In der Glas- und Keramikwerkstatt erfuhren die Gäste, dass eine Temperatur von 900 Grad Celsius im Schmelzofen verhältnismäßig kalt ist und oftmals bei 1.500 Grad Celsius gearbeitet wird. Natürlich erlebten sie auch die Glasschmelze in Aktion.

„Werkstofftechnik zum Anfassen“, so fasste Diplom-Chemiker Erik Hartmann den Erlebnistag zusammen. Der Laboringenieur ist Ansprechpartner für den Tag der Werkstofftechnik. Dieser sei im kommenden Jahr wieder fest eingeplant.

Text: Sigrid Neef/EAH Jena

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