Nächste Runde erreicht

3:1 in Leinefelde: Jena erledigt Pokalaufgabe

Doppeltorschütze Vasileios Dedidis (r.) im Duell mit dem Leinefelder Dominik Dahlke.
Doppeltorschütze Vasileios Dedidis (r.) im Duell mit dem Leinefelder Dominik Dahlke.
Foto: Thomas Weigel
Teilen auf

Mit einem, nach schnellem Rückstand, verdienten 3:1-Sieg im Thüringenpokal zog der Pokalverteidiger aus Jena im Eichsfeld in die nächste Runde ein.

Leinefelde. Die Gastgeber aus der Landesklasse begannen ohne Angst vor dem Regionalligisten und gingen prompt früh in Führung. Aus knapp 20 Metern war es Martin Wiederhold, der für Gastgeber-Jubel auf den Rängen sorgte (5.).

Danach übernahm Jena die Spielinitiative und hatte durch Max Grimm die erste gute Torchance, welche von Florian Hildebrandt im SC-Tor vereitelt wurde (13.).


Wenige Sekunden später traf Grimm den Außenpfosten (14.). Diesen traf dann auch Ken Gipson (20.). Alexios Dedidis, für den leicht angeschlagenen Kevin Kunz im Jenaer Tor, hatte wenig zu tun, war aber gegen Wiedehold aus spitzem Winkel auf dem Posten (26.).

Sonst spielte sich das Match vorrangig auf der anderen Seite ab. Oleksii Ohurtsov (28.) und Marcel Hoppe (32.) blieb der Treffer gegen die vielbeinige Leinefelder Abwehr noch verwehrt.

Der längst überfällige Ausgleichstreffer gelang Lukas Lämmel (36.). Beim 1:1 blieb es trotz weiterer FCC-Chancen gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber bis zur Pause.


Nach dem Seitenwechsel ging der Einbahnstraßenfußball weiter. Ken Gipson hatte die bis dahin größte Chance nach der Pause, scheiterte aber an Keeper Hildebrandt, der erwartungsgemäß viel zu tun hatte und seine Aufgabe bravourös erledigte. Auch Maximilian Krauß brachte das Leder nicht ins Tor (58.).

Als nach einer Stunde Spielzeit Vasileios Dedidis eingewechselt wurde, standen die Brüder erstmals in einem Pflichtspiel gemeinsam für die FCC-Männer auf dem Platz.

Und Vasileios gelang kurz nachdem er das Feld betreten hatte, das erlösende 2:1 für den FCC (62.). Und er sorgte per Kopfball zum 3:1 für die Vorentscheidung (73.), sehr zur Freude der etwa 250 mitgereisten FCC-Fans.

Das vierte FCC -Tor lag mehrmals in der Luft, fiel aber nicht mehr. Jena erledigte somit die Pokal-Pflichtaufgabe, ging auch im sechsten Thüringenpokalspiel gegen Leinefelde als Sieger vom Platz.

Die Gastgeber verdienten sich trotzdem den Applaus für eine kämpferisch starke Leistung.


Übrigens, der Regionalliga-Konkurrent aus der Landeshauptstadt scheiterte, trotz Überzahl in der letzten Viertelstunde, überraschend mit 0:1 bei Thüringenligist Wismut Gera. Meuselwitz kam mit 5:1 in Steinbach locker weiter.

Zum nächsten Pflichtspiel erwartet Jena am Freitagabend (9. September, 19:00 Uhr) in der Regionalliga die Germania aus Halberstadt.

Leinefelde: Hildebrandt - Burghardt, D. Dahlke, Küntzelmann (ab 73. St. Männecke), Madeheim, Schmalstieg, J. Männecke, Wiederhold, Hoffmeier (ab 86. Dreßler), Hartleib (ab 51. Weber), Meyer

Jena: A. Dedidis - Gipson (ab 61. V. Dedidis), Halili, Hehne, Hoppe, Lämmel, Lange, Itoi, Muiomo (ab 46. Krauß), Ohurtsov (ab 46. Petermann), Grimm

Torfolge: 1:0 Wiederhold (5.), 1:1 Lämmel (36.), 1:2, 1:3 V. Dedidis (64., 73.)

Zuschauer: 710

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel

© Jenaer Nachrichten

Entwicklung von formativ.net